Diese eine Liebe
Diese eine Liebe
Anton und Alma ist für mich viel mehr als eine Liebesgeschichte. Dana Vowinckel erzählt von zwei Menschen, die sich begegnen, verlieren und wiederfinden. Doch ihre Beziehung steht nie für sich allein. Immer wieder geht es um Herkunft, Familie, Religion und die Frage, wo man eigentlich hingehört.
Besonders Alma ist mir im Laufe der Geschichte sehr nahe gekommen. Ihre Suche nach sich selbst, nach einem Platz im Leben und wie sie sich zurechtfindet hat mich berührt. Zu Anton hatte ich dagegen nicht immer einen leichten Zugang. Manche seiner Gedanken und Entscheidungen konnte ich nur schwer nachvollziehen. Doch vermutlich macht genau dieser Gegensatz auch das Buch aus.
Die Geschichte greift außerdem schwere und aktuelle Themen auf. Jüdische Identität, Antisemitismus, der 7. Oktober und der Nahostkonflikt spielen eine wichtige Rolle. Ich fand es spannend, dass der Roman keine einfachen Antworten liefert. Stattdessen lässt er viele Fragen offen und zwingt einen immer wieder dazu, über die eigene Haltung nachzudenken.
Der Stil ist modern, lebendig und stellenweise wunderschön. Es gibt Sätze, die ich gerne noch einmal gelesen und mir markiert habe. Gleichzeitig hatte ich vor allem am Anfang ein paar Längen und nicht jede Passage konnte mich gleichermaßen fesseln.
Trotzdem hat das Buch bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Es ist eine intensive und vielschichtige Geschichte über Liebe, Zugehörigkeit und Identität. Ein Roman, der nicht immer leicht zu lesen ist, mich aber berührt und auch nach dem Ende noch beschäftigt hat.
ISBN: 978-3518432976
Autorin: Dana Vonwickel
Verlag: Suhrkamp
ET: 02.09.26
Umfang: 542 Seiten
Anton und Alma ist für mich viel mehr als eine Liebesgeschichte. Dana Vowinckel erzählt von zwei Menschen, die sich begegnen, verlieren und wiederfinden. Doch ihre Beziehung steht nie für sich allein. Immer wieder geht es um Herkunft, Familie, Religion und die Frage, wo man eigentlich hingehört.
Besonders Alma ist mir im Laufe der Geschichte sehr nahe gekommen. Ihre Suche nach sich selbst, nach einem Platz im Leben und wie sie sich zurechtfindet hat mich berührt. Zu Anton hatte ich dagegen nicht immer einen leichten Zugang. Manche seiner Gedanken und Entscheidungen konnte ich nur schwer nachvollziehen. Doch vermutlich macht genau dieser Gegensatz auch das Buch aus.
Die Geschichte greift außerdem schwere und aktuelle Themen auf. Jüdische Identität, Antisemitismus, der 7. Oktober und der Nahostkonflikt spielen eine wichtige Rolle. Ich fand es spannend, dass der Roman keine einfachen Antworten liefert. Stattdessen lässt er viele Fragen offen und zwingt einen immer wieder dazu, über die eigene Haltung nachzudenken.
Der Stil ist modern, lebendig und stellenweise wunderschön. Es gibt Sätze, die ich gerne noch einmal gelesen und mir markiert habe. Gleichzeitig hatte ich vor allem am Anfang ein paar Längen und nicht jede Passage konnte mich gleichermaßen fesseln.
Trotzdem hat das Buch bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Es ist eine intensive und vielschichtige Geschichte über Liebe, Zugehörigkeit und Identität. Ein Roman, der nicht immer leicht zu lesen ist, mich aber berührt und auch nach dem Ende noch beschäftigt hat.
ISBN: 978-3518432976
Autorin: Dana Vonwickel
Verlag: Suhrkamp
ET: 02.09.26
Umfang: 542 Seiten