Ein Buch über Zugehörigkeit, Liebe und Trauer
Dana Vowinckel schreibt Figuren und Dialoge so authentisch, dass man beim Lesen vergisst, dass sie nicht echt sind. Anton und Alma, das ist eine Liebesgeschichte aus dem echten Leben, messy, aber nachvollziehbar. Und Dana Vowinckels Schreibstil ist so schön, comforting, ein bisschen lyrisch, aber man fliegt durch die Kapitel, ab und zu einen Satz nochmal lesen, weil er so berührend war.
Dadurch, dass man als Leser:in die Figuren über eine relativ lange Zeitspanne auch in alltäglichen Situationen erlebt und begleitet, fühlt man bei allem, was ihnen dann und was der Welt passiert, umso mehr mit. Und man lernt sie zu lieben, auch wenn sie messy und manchmal anstrengend sind, aber es sind eben Menschen, auch wenn sie nicht echt sind.
Dana Vowinckels Versuch den 7. Oktober und den Krieg, den Antisemitismus und die Polarisierung zu thematisieren, sie einfließen zu lassen, so wie all das eben Menschen betrifft, nicht nur weit weg, sondern auch Menschen, die man kennt, und dabei ausgewogen zu bleiben, nicht selbst in die Polarisierung zu verfallen. Es gelingt zum Teil. Aber vielleicht kann man auch nicht alles abbilden, ohne, dass es ein Sachbuch werden muss und vielleicht kann man auch nicht raus aus der eigenen Haut und vielleicht ist das okay.
Es ist ein Buch über Zugehörigkeit, Liebe und Trauer. Es ist ein Buch über Anton und Alma, die sich verlieben, die sich streiten, die Familien haben, die nicht immer einfach sind und Anton und Alma wie sie suchen nach einem Platz für sich und ihn finden beieinander und auch unabhängig voneinander.
Ein Buch für characters > plot Menschen,
für unter der Decke gekuschelt auf der Couch lesen, aber weil man es nicht aus der Hand legen kann, dann überall lesen,
und sich das Herz ein bisschen brechen lassen wieder und wieder.
Danke an das Team von Vorablesen und den Suhrkampverlag für das Rezensionsexemplar!
Dadurch, dass man als Leser:in die Figuren über eine relativ lange Zeitspanne auch in alltäglichen Situationen erlebt und begleitet, fühlt man bei allem, was ihnen dann und was der Welt passiert, umso mehr mit. Und man lernt sie zu lieben, auch wenn sie messy und manchmal anstrengend sind, aber es sind eben Menschen, auch wenn sie nicht echt sind.
Dana Vowinckels Versuch den 7. Oktober und den Krieg, den Antisemitismus und die Polarisierung zu thematisieren, sie einfließen zu lassen, so wie all das eben Menschen betrifft, nicht nur weit weg, sondern auch Menschen, die man kennt, und dabei ausgewogen zu bleiben, nicht selbst in die Polarisierung zu verfallen. Es gelingt zum Teil. Aber vielleicht kann man auch nicht alles abbilden, ohne, dass es ein Sachbuch werden muss und vielleicht kann man auch nicht raus aus der eigenen Haut und vielleicht ist das okay.
Es ist ein Buch über Zugehörigkeit, Liebe und Trauer. Es ist ein Buch über Anton und Alma, die sich verlieben, die sich streiten, die Familien haben, die nicht immer einfach sind und Anton und Alma wie sie suchen nach einem Platz für sich und ihn finden beieinander und auch unabhängig voneinander.
Ein Buch für characters > plot Menschen,
für unter der Decke gekuschelt auf der Couch lesen, aber weil man es nicht aus der Hand legen kann, dann überall lesen,
und sich das Herz ein bisschen brechen lassen wieder und wieder.
Danke an das Team von Vorablesen und den Suhrkampverlag für das Rezensionsexemplar!