Gewaltiges Buch!
Ich habe das Buch gerade beendet und mir geht's gar nicht gut...
Es ist eine eindringliche Liebesgeschichte über zwei junge Menschen, deren Lebenswelten kaum unterschiedlicher sein könnten. Anton stammt aus einer privilegierten jüdisch-amerikanisch-deutschen Akademikerfamilie, Alma aus einfachen Verhältnissen in Ostberlin. Trotzdem verlieben sie sich, ziehen zusammen und erleben die Höhen und Tiefen einer intensiven Beziehung.
Mit den Ereignissen des 7. Oktober 2023 und dem Gaza-Krieg verändert sich jedoch alles. Die gesellschaftliche Polarisierung und die Auseinandersetzung mit jüdischer Identität, Antisemitismus, Herkunft und Zugehörigkeit wirken zunehmend auch in ihre Beziehung hinein. Besonders gelungen fand ich die authentische Darstellung der beiden Protagonisten und ihre Entwicklung. Vor allem Alma ist mir sehr ans Herz gewachsen, da sie im Laufe der Geschichte immer stärker zu sich selbst findet.
Dana Vowinckel schreibt flüssig, lebendig und sehr gefühlvoll. Trotz der anspruchsvollen und teilweise schweren Themen bleibt der Roman eine fesselnde Geschichte über Liebe, Familie, Verlust und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Lediglich das erste Drittel hätte für meinen Geschmack ein wenig kürzer ausfallen dürfen, denn da fiel es mir etwas schwer dran zu bleiben.
Insgesamt ein berührender und tiefgründiger Roman, der zum Nachdenken anregt und gleichzeitig großes Lesevergnügen bereitet. Ich habe mit Anton und Alma mitgefühlt und war vom Ende überrascht und tief berührt. Eine klare Leseempfehlung!
Es ist eine eindringliche Liebesgeschichte über zwei junge Menschen, deren Lebenswelten kaum unterschiedlicher sein könnten. Anton stammt aus einer privilegierten jüdisch-amerikanisch-deutschen Akademikerfamilie, Alma aus einfachen Verhältnissen in Ostberlin. Trotzdem verlieben sie sich, ziehen zusammen und erleben die Höhen und Tiefen einer intensiven Beziehung.
Mit den Ereignissen des 7. Oktober 2023 und dem Gaza-Krieg verändert sich jedoch alles. Die gesellschaftliche Polarisierung und die Auseinandersetzung mit jüdischer Identität, Antisemitismus, Herkunft und Zugehörigkeit wirken zunehmend auch in ihre Beziehung hinein. Besonders gelungen fand ich die authentische Darstellung der beiden Protagonisten und ihre Entwicklung. Vor allem Alma ist mir sehr ans Herz gewachsen, da sie im Laufe der Geschichte immer stärker zu sich selbst findet.
Dana Vowinckel schreibt flüssig, lebendig und sehr gefühlvoll. Trotz der anspruchsvollen und teilweise schweren Themen bleibt der Roman eine fesselnde Geschichte über Liebe, Familie, Verlust und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Lediglich das erste Drittel hätte für meinen Geschmack ein wenig kürzer ausfallen dürfen, denn da fiel es mir etwas schwer dran zu bleiben.
Insgesamt ein berührender und tiefgründiger Roman, der zum Nachdenken anregt und gleichzeitig großes Lesevergnügen bereitet. Ich habe mit Anton und Alma mitgefühlt und war vom Ende überrascht und tief berührt. Eine klare Leseempfehlung!