Interessante Themen, aber etwas zu wenig Entwicklung
„Anton und Alma“ war für mich ein anspruchsvolles Hörbuch mit wichtigen Themen. Besonders gut fand ich, dass wir sowohl Antons als auch Almas Perspektive kennenlernen. Dadurch konnte ich beide Seiten besser verstehen und manches in ihrem Verhalten auch gut nachvollziehen.
Der Schreibstil ist modern und grundsätzlich gut zugänglich, stellenweise war er mir aber etwas zu abgehackt. Auch die viele Umgangssprache und die englischen Begriffe und Floskeln hätte ich persönlich nicht in diesem Umfang gebraucht.
Mein größter Kritikpunkt waren die Länge und die Wiederholungen. Wir bekommen sehr viele Einblicke in die Gedanken und Gefühle der beiden. Anfangs fand ich das interessant, irgendwann hatte ich vieles aber schon verstanden und hätte es nicht noch einmal so ausführlich gebraucht. Gerade beim Hören hat sich die Geschichte dadurch stellenweise gezogen.
Auch bei Anton und Alma selbst hätte ich mir mehr Entwicklung gewünscht. Beide bleiben lange in ihren Gedanken und Problemen hängen und wirkten auf mich dadurch oft passiv und teilweise selbstmitleidig. Auch Konflikte werden für mein Gefühl zu selten wirklich angesprochen oder geklärt. Ihre sehr enge Beziehung nimmt viel Raum ein, während Freundschaften und andere Beziehungen für mich ruhig stärker hätten vorkommen dürfen.
Maria Wördemann und Pascal Houdus haben mir als Sprecher sehr gut gefallen. Die zwei Stimmen passen gut zu den unterschiedlichen Perspektiven und ich konnte Anton und Alma jederzeit klar auseinanderhalten. Meine Schwierigkeiten lagen deshalb eher bei der Geschichte selbst als bei der Umsetzung als Hörbuch.
Insgesamt fand ich „Anton und Alma“ gut und vor allem thematisch interessant. Etwas kürzer und mit mehr Entwicklung bei den Figuren hätte mich der Roman noch mehr überzeugt. Trotzdem bin ich neugierig geworden und würde gerne weitere Bücher von Dana Vowinckel lesen oder hören.
Der Schreibstil ist modern und grundsätzlich gut zugänglich, stellenweise war er mir aber etwas zu abgehackt. Auch die viele Umgangssprache und die englischen Begriffe und Floskeln hätte ich persönlich nicht in diesem Umfang gebraucht.
Mein größter Kritikpunkt waren die Länge und die Wiederholungen. Wir bekommen sehr viele Einblicke in die Gedanken und Gefühle der beiden. Anfangs fand ich das interessant, irgendwann hatte ich vieles aber schon verstanden und hätte es nicht noch einmal so ausführlich gebraucht. Gerade beim Hören hat sich die Geschichte dadurch stellenweise gezogen.
Auch bei Anton und Alma selbst hätte ich mir mehr Entwicklung gewünscht. Beide bleiben lange in ihren Gedanken und Problemen hängen und wirkten auf mich dadurch oft passiv und teilweise selbstmitleidig. Auch Konflikte werden für mein Gefühl zu selten wirklich angesprochen oder geklärt. Ihre sehr enge Beziehung nimmt viel Raum ein, während Freundschaften und andere Beziehungen für mich ruhig stärker hätten vorkommen dürfen.
Maria Wördemann und Pascal Houdus haben mir als Sprecher sehr gut gefallen. Die zwei Stimmen passen gut zu den unterschiedlichen Perspektiven und ich konnte Anton und Alma jederzeit klar auseinanderhalten. Meine Schwierigkeiten lagen deshalb eher bei der Geschichte selbst als bei der Umsetzung als Hörbuch.
Insgesamt fand ich „Anton und Alma“ gut und vor allem thematisch interessant. Etwas kürzer und mit mehr Entwicklung bei den Figuren hätte mich der Roman noch mehr überzeugt. Trotzdem bin ich neugierig geworden und würde gerne weitere Bücher von Dana Vowinckel lesen oder hören.