Klasse!
Ich glaube, was ich an „Anton und Alma“ am meisten mochte, ist, dass dieses Buch gleichzeitig sehr persönlich und sehr politisch ist. Ich fand die Beziehung zwischen Anton und Alma dabei nicht immer einfach zu lesen. Beide treffen Entscheidungen, bei denen ich teilweise überhaupt nicht mitgehen konnte und trotzdem konnte ich ihre Gedanken und Gefühle meistens nachvollziehen. Gerade dadurch haben sich die beiden für mich sehr echt angefühlt. Es gibt keine klare Aufteilung darin, wer sich richtig oder falsch verhält. Später werden auch der 7. Oktober 2023 und der Krieg in Gaza zu einem wichtigen Teil der Geschichte. Ich hatte ein bisschen Sorge, wie das Buch damit umgehen würde, fand aber gerade gut, dass unterschiedliche Perspektiven vorkommen und Konflikte nicht einfach aufgelöst werden. Das Buch zeigt auch, wie politische Ereignisse ganz konkret Beziehungen, Freundschaften und das eigene Sicherheitsgefühl beeinflussen.
An manchen Stellen hätte es für mich auch etwas kürzer sein können. Gleichzeitig mochte ich aber, dass dadurch genug Raum für Anton und Alma und ihre Entwicklung da war. Ein Buch, über das ich wahrscheinlich noch eine ganze Weile nachdenken werde.
An manchen Stellen hätte es für mich auch etwas kürzer sein können. Gleichzeitig mochte ich aber, dass dadurch genug Raum für Anton und Alma und ihre Entwicklung da war. Ein Buch, über das ich wahrscheinlich noch eine ganze Weile nachdenken werde.