Nachhaltig berührend

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skiaddict7 Avatar

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Anton Weiss und Alma Bormann. Zwei Anfang-Zwanziger, beide in Berlin aufgewachsen. Anton ist Jude und stammt aus einer Akademikerfamilie. Alma ist nicht religiös und ihre Kindheit war schwierig, sie fühlte sich nie wirklich zuhause bzw. angekommen. Das erste Mal treffen sie sich bei einem Schüleraustausch. Jahre später, im Studium, finden sie zueinander. Es beginnt eine intensive Liebesgeschichte. Anton geht ein Semester nach New York City, wo seine Grosseltern auch leben. Als er beschliesst, dort zu bleiben und seinen PHD dort zu machen, zerbricht die Beziehung. Alma fühlt sich komplett allein, in Berlin, und findet Zuflucht beim Judentum. Nach einem Nahtod-Erlebnis beschliesst sie, zu konvertieren. Durch die Angriffe der Hamas am 7. Oktober 2023 wird sowohl Almas als auch Antons Leben sehr durcheinander gewirbelt. Anton verlässt schliesslich deshalb New York und die beiden finden wieder zusammen...

Ich habe etwas gebraucht, bis ich in die Geschichte gefunden habe. Dann konnte ich aber nicht mehr aufhören. Das Buch ist sehr poetisch und nahbar geschrieben. Die Protagonisten sind sympathisch und nahbar und entwickeln sich auch weiter. Alma hat mich oft an mein früheres Ich erinnert. So viele Fehler, die ich so ähnlich ebenfalls gemacht habe... Ich bin sehr tief in das Buch eingetaucht und bleibe berührt zurück. Ich werde noch viel an Anton und Alma denken. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen und bin gespannt, ob es den Buchpreis bekommt.