Unfassbar bewegend

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colleenf Avatar

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Anton und Alma, er ist Jude, sie nicht; Sie lieben sich, verletzten sich, verlassen sich, finden wieder zueinander.

Dana Vowickels Roman hat mich mit den rund 500 Seiten wirklich tief ergriffen und sowohl zerschüttert, als auch beseelt zurückgelassen.

Die Protagonist*Innen Anton und Alma lernen sich in Frankreich kennen, stoßen dann zufällig in Berlin erneut aufeinander und lernen sich lieben. In ihrer Beziehung werden die Punkte ihrer Identität, ihres Aufwachsens und ihren Träumen deutlich. Und nicht selten ecken diese aneinander. Durch Anton hat Alma erste Berührungspunkte mit dem Judentum, später findet sie Halt in einer jüdischen Gemeinde in Berlin.

Im Buch werden viele Ereignisse und Themen aufgemacht. Neben dem antisemtischen Anschlag in Halle betrachtet das Buch auch den 7. Oktober - dieser Tag und die Auswirkungen wird durch die verschiedenen Figuren facettenreich beleuchtet und diskutiert. Das hat mir sehr gefallen.

Für mich war das Buch wirklich ein krasses Highlight.