Was soll diese Lücke füllen?

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Anton und Alma haben all meine Erwartungen übertroffen - der neue Roman von Dana Vowinckel ist das beste Buch, das ich bisher dieses Jahr gelesen habe.

Das Buch erzählt die Geschichte zwischen Anton und Alma so realistisch und ungeschont und es erzählt so viel mehr: von Familiendynamiken, mentaler Gesundheit, Identität, Verständnis. Und vor allem der Welt nach dem 7. Oktober aus jüdischer Perspektive und wie die Außenwelt und politische Geschehnisse zwischenmenschliche Beziehungen beeinflussen, die solchen Spannungen standhalten oder darunter zerbrechen können. Dabei stellt „Anton und Alma“ viele Fragen auf, statt klare Antworten zu geben - weil es diese nicht gibt.

Dazu kommt Vowinckels Schreibstil, der so dicht und so detailliert ist, was die Charaktere und die Welt, in der sie, aber auch wir leben, so nahbar werden lässt. Seit „Anton und Alma“ weiß ich erst richtig, was mit einem ehrlichen Buch gemeint ist. Ich bin am Überlegen, es direkt ein zweites Mal zu lesen. 10 von 5 Sternen!!