Wenn Nähe zur Zerreißprobe wird
Nachdem ich vor einigen Jahren bereits „Gewässer im Ziplock“, das Debüt der Autorin, gelesen habe, war ich neugierig auf ihren zweiten Roman.
In vielen ausführlichen Dialogen erzählt Dana Vowinckel von einer komplizierten Liebe, unterschiedlichen Herkunftsgeschichten und zwei Menschen, die sich nah sind und sich doch immer wieder aneinanderreiben. Die Dynamik zwischen Anton und Alma empfand ich stellenweise als toxisch und anstrengend, zugleich aber auch als realistische Darstellung einer Beziehung in den Zwanzigern im heutigen Berlin.
Dabei verwebt Vowinckel die persönliche Geschichte der beiden mit hochaktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Es geht um Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung, unterschiedliche Formen von Ausgrenzung und die Auswirkungen politischer Konflikte auf das eigene Leben und die Beziehungen zu anderen. Auch die Fragen nach Glauben und Zugehörigkeit spielen eine wichtige Rolle.
Das Ende hat mich getroffen. Ohne es abschließend bewerten zu wollen, frage ich mich allerdings, ob es diese enorme Zuspitzung gebraucht hätte. Sie wirkt nach und lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück.
Ein Roman über Liebe, Zugehörigkeit und die Suche nach Halt in einer zunehmend gespaltenen Welt.
In vielen ausführlichen Dialogen erzählt Dana Vowinckel von einer komplizierten Liebe, unterschiedlichen Herkunftsgeschichten und zwei Menschen, die sich nah sind und sich doch immer wieder aneinanderreiben. Die Dynamik zwischen Anton und Alma empfand ich stellenweise als toxisch und anstrengend, zugleich aber auch als realistische Darstellung einer Beziehung in den Zwanzigern im heutigen Berlin.
Dabei verwebt Vowinckel die persönliche Geschichte der beiden mit hochaktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Es geht um Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung, unterschiedliche Formen von Ausgrenzung und die Auswirkungen politischer Konflikte auf das eigene Leben und die Beziehungen zu anderen. Auch die Fragen nach Glauben und Zugehörigkeit spielen eine wichtige Rolle.
Das Ende hat mich getroffen. Ohne es abschließend bewerten zu wollen, frage ich mich allerdings, ob es diese enorme Zuspitzung gebraucht hätte. Sie wirkt nach und lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück.
Ein Roman über Liebe, Zugehörigkeit und die Suche nach Halt in einer zunehmend gespaltenen Welt.