Wunderschön und herzzerreißend
Eigentlich könnte alles so einfach sein. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten verlieben sich Anton und Alma, die sich schon aus der Schule kennen, endlich ineinander. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft und Aufwachsen – Anton ist Jude und stammt aus einer gut situierten Akademikerfamilie, Almas Vater ist gestorben, die Beziehung zu Mutter und Steifvater nicht einfach und die finanzielle Lage war lange eher prekär – bauen die beiden sich ihr eigenes Leben und Zuhause in Berlin auf. Doch während Alma schon bereit ist sesshaft zu werden und eine Familie zu gründen, zieht es Anton plötzlich für sein Studium nach New York…
Der Roman erzählt die wunderschöne, komplizierte Geschichte von Alma und Anton abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Protagonisten. Die beiden Charaktere wirken dabei so echt, komplex und nahbar, voller Eigenheiten und Fehler und dennoch liebenswert.
Den beiden beim Lieben und beim Leiden zu folgen, hat schnell einen unfassbaren Sog entwickelt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, ich musste unbedingt wissen, wie es für die beiden ausgeht.
Der 7.Oktober und all deine Folgen, treffen unsere Protagonisten erst relativ spät in der Geschichte, dafür aber mit voller Wucht. Dabei schafft es Dana Vowinckel den ganzen Schmerz, die Ambivalenzen und Konfliktlinien so unfassbar einfühlsam und bewegend einzufangen.
Die Autorin lässt immer wieder jüdische Geschichte, Theorie und vor allem die hochaktuelle Debatte und Polarisierung zum Krieg im Nahen Osten und den Konsequenzen für jüdisches Leben hier vor Ort einfließen, was die Geschichte noch viel greifbarer erscheinen lässt. Die Sprache ist passend dazu wunderschön, irgendwie leicht und irgendwie schwer und geht direkt unter die Haut.
Fazit: „Anton und Alma“ ist eine wunderschöne, fast schon episch anmutende und dennoch moderne Liebesgeschichte mit großartigen, komplexen Charakteren und einer einzigartigen Sogkraft – hat mich tief berührt und ist für mich ein absolutes Jahreshighlight!
Der Roman erzählt die wunderschöne, komplizierte Geschichte von Alma und Anton abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Protagonisten. Die beiden Charaktere wirken dabei so echt, komplex und nahbar, voller Eigenheiten und Fehler und dennoch liebenswert.
Den beiden beim Lieben und beim Leiden zu folgen, hat schnell einen unfassbaren Sog entwickelt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, ich musste unbedingt wissen, wie es für die beiden ausgeht.
Der 7.Oktober und all deine Folgen, treffen unsere Protagonisten erst relativ spät in der Geschichte, dafür aber mit voller Wucht. Dabei schafft es Dana Vowinckel den ganzen Schmerz, die Ambivalenzen und Konfliktlinien so unfassbar einfühlsam und bewegend einzufangen.
Die Autorin lässt immer wieder jüdische Geschichte, Theorie und vor allem die hochaktuelle Debatte und Polarisierung zum Krieg im Nahen Osten und den Konsequenzen für jüdisches Leben hier vor Ort einfließen, was die Geschichte noch viel greifbarer erscheinen lässt. Die Sprache ist passend dazu wunderschön, irgendwie leicht und irgendwie schwer und geht direkt unter die Haut.
Fazit: „Anton und Alma“ ist eine wunderschöne, fast schon episch anmutende und dennoch moderne Liebesgeschichte mit großartigen, komplexen Charakteren und einer einzigartigen Sogkraft – hat mich tief berührt und ist für mich ein absolutes Jahreshighlight!