Zwischen Anspruch und emotionaler Distanz
„Anton und Alma“ hat bei mir gemischte Gefühle hinterlassen. Besonders gefallen haben mir die Einblicke in jüdisches Leben, Identität und Zugehörigkeit. Man merkt, dass Dana Vowinckel sich intensiv mit diesen Themen auseinandergesetzt hat, und ich konnte dabei einiges mitnehmen.
Mit den beiden Hauptfiguren bin ich jedoch nicht ganz warm geworden. Obwohl ihre Geschichte über viele Jahre erzählt wird, blieb die Beziehung zwischen Anton und Alma für mich oft etwas distanziert. Dadurch haben mich ihre Höhen und Tiefen emotional weniger berührt, als ich es mir gewünscht hätte.
Auch der Schreibstil war nicht immer leicht zugänglich. Manche Passagen sind sehr dicht und anspruchsvoll geschrieben, sodass ich mich stellenweise wirklich konzentrieren musste, um den Faden nicht zu verlieren. Gleichzeitig gibt es aber auch viele schöne und nachdenkliche Momente, die mich weiterlesen lassen wollten.
Insgesamt ist „Anton und Alma“ ein gut geschriebener und anspruchsvoller Roman mit interessanten Themen und wichtigen Denkanstößen. Mich konnte er allerdings emotional nicht vollständig erreichen, weshalb ich 3 von 5 Sternen vergebe.
Mit den beiden Hauptfiguren bin ich jedoch nicht ganz warm geworden. Obwohl ihre Geschichte über viele Jahre erzählt wird, blieb die Beziehung zwischen Anton und Alma für mich oft etwas distanziert. Dadurch haben mich ihre Höhen und Tiefen emotional weniger berührt, als ich es mir gewünscht hätte.
Auch der Schreibstil war nicht immer leicht zugänglich. Manche Passagen sind sehr dicht und anspruchsvoll geschrieben, sodass ich mich stellenweise wirklich konzentrieren musste, um den Faden nicht zu verlieren. Gleichzeitig gibt es aber auch viele schöne und nachdenkliche Momente, die mich weiterlesen lassen wollten.
Insgesamt ist „Anton und Alma“ ein gut geschriebener und anspruchsvoller Roman mit interessanten Themen und wichtigen Denkanstößen. Mich konnte er allerdings emotional nicht vollständig erreichen, weshalb ich 3 von 5 Sternen vergebe.