Hat mich gleich neugierig gemacht

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jenny87 Avatar

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Die Leseprobe von Aprikosenkind hat mich sofort neugierig gemacht. Schon die Ausgangssituation finde ich unglaublich spannend: Nathalie hat endlich das Leben, von dem sie immer geträumt hat. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter Ruby auf dem Land und eigentlich könnte alles perfekt sein. Doch schon nach kurzer Zeit merkt man, dass diese Idylle trügerisch ist.
Besonders interessant finde ich die sechsjährige Ruby. Sie ist still, zurückhaltend und scheint vieles anders wahrzunehmen als andere Kinder. Gleichzeitig hat sie etwas Geheimnisvolles an sich. Als sie anfängt zu malen und ihre Bilder immer beunruhigender werden, entsteht sofort ein mulmiges Gefühl. Vor allem das Bild, das Nathalies Leben verändert, hat bei mir viele Fragen aufgeworfen.
Nathalie finde ich als Hauptfigur sehr spannend. Sie liebt ihre Tochter über alles und hat für Ruby bereits viel aufgegeben. Gerade deshalb fällt es ihr schwer, sich einzugestehen, dass mit ihrer Tochter vielleicht etwas nicht stimmt. Ich konnte gut nachvollziehen, wie sie zwischen ihrer Mutterliebe und ihren zunehmenden Zweifeln hin- und hergerissen ist.
Auch die Umgebung gefällt mir sehr gut. Ein Haus auf dem Land verbindet man normalerweise mit Ruhe, Natur und einem friedlichen Familienleben. Hier wird genau dieses Bild langsam auf den Kopf gestellt. Plötzlich stehen Fenster und Türen offen und auch das Verhalten der anderen Eltern wirkt merkwürdig. Dadurch entsteht eine unterschwellige Spannung, bei der man ständig das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt.
Besonders gelungen finde ich, dass die Leseprobe nicht sofort alle Antworten liefert. Stattdessen entstehen immer mehr Fragen: Was steckt wirklich hinter Rubys Verhalten? Was bedeuten ihre Bilder? Wem kann Nathalie vertrauen? Und ist die Gefahr tatsächlich so real, wie sie sie empfindet?
Ich mag Psychothriller, bei denen nicht nur die Handlung spannend ist, sondern man auch ständig die eigene Wahrnehmung hinterfragt. Genau diesen Eindruck vermittelt mir Aprikosenkind. Man weiß nicht, ob man Nathalies Beobachtungen vollständig vertrauen kann oder ob vielleicht etwas ganz anderes dahintersteckt.
Mein Fazit
Die Leseprobe von Aprikosenkind hat mich definitiv gepackt. Besonders die ungewöhnliche Beziehung zwischen Nathalie und Ruby, die geheimnisvollen Zeichnungen und die immer unheimlicher werdende Landhaus-Idylle haben mich neugierig gemacht.
Ich möchte unbedingt weiterlesen und herausfinden, was hinter Rubys Bildern steckt und welche Wahrheit Nathalie aufdeckt. Die Leseprobe endet genau an einem Punkt, an dem ich am liebsten sofort weiterlesen würde.