Noch unentschlossen...
Ehrlich gesagt, hatte ich von der Leseprobe "Aprikosenkind" etwas mehr Spannung erwartet. Für einen Thriller war mir persönlich zuwenig Spannung da. Zwar spürt man, dass hier etwas nicht stimmt, dennoch wird es für mein Empfinden schriftstellerisch nicht so verarbeitet, dass man wirklich neugierig wird. Es wird aus der Sicht einer Mutter geschrieben, Nathalie. Nach vielen Versuchen, schwanger zu werden, hat sie Ruby endlich bekommen. EIn Mädchen, das in die Kita geht, aber so anders ist als andere Kinder. Sie sucht keinen Kontakt zu anderen Kindern, kritzelt anstatt der Entwicklung entsprechend Formen oder Figuren zu malen, und auf Ansprache von Erwachsenen reagiert sie so gut wie gar nicht. Sie scheint in ihrer ganz eigenen Welt zu leben. Dann endet die Leseprobe auch schon. Wenn ich den Klappentext vorher nicht gelesen hätte, wären meine Erwartungen nicht so hoch gewesen an dieses Buch. Letzendlich wurden diese aber (bisher) nicht erfüllt und mein Interesse am Weiterlesen ist daher auch gegen Null. Schade. Das Cover fand ich sehr interessant. Das würde mich definitiv zum Hineinschauen in der Buchhandlung animieren.