Zwischen Familienglück und dunklen Geheimnissen

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
rohild Avatar

Von

Die Leseprobe von Aprikosenkind hat mich direkt gepackt. Schon der Einstieg mit dem Albtraum ist unglaublich beklemmend und hat bei mir sofort für eine unruhige Stimmung gesorgt. Besonders spannend fand ich dabei, dass man zunächst gar nicht genau weiß, wovor Nathalie solche Angst hat. Der Satz, dass das Gesicht im Traum ihrem eigenen gleicht, hat bei mir direkt die ersten Fragen aufgeworfen.

Danach wirkt ihr Leben mit ihrem Mann Gabriel und der kleinen Ruby zunächst fast schon zu schön, um wahr zu sein. Ich mochte die alltäglichen und liebevollen Momente zwischen den dreien sehr, gleichzeitig hatte ich ständig das Gefühl, dass hinter dieser scheinbaren Idylle noch etwas Dunkles verborgen ist. Gerade dieser Gegensatz gefällt mir richtig gut.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gefallen. Die Autorin schafft es, mit vielen kleinen Details eine Atmosphäre aufzubauen, ohne dass es übertrieben wirkt. Nathalie wirkt auf mich interessant und gleichzeitig geheimnisvoll, weil man schon merkt, dass ihre Vergangenheit eine große Rolle spielen wird.

Ich möchte unbedingt weiterlesen, weil ich wissen möchte, was hinter Nathalies Albträumen steckt, was sie früher erlebt hat und warum sie so große Angst vor dieser Frau hat. Die Leseprobe hat bei mir definitiv dieses Gefühl ausgelöst: Da stimmt etwas ganz und gar nicht – und ich muss herausfinden, was es ist.