Atmosphärisch starker Thriller
Großartiger Schreibstil
Nachdem "Schweig!" für mich ein echtes Highlight war, war ich sehr gespannt auf den neuen Thriller von Judith Merchant. Und der Einstieg hat mich direkt gepackt!
Ich mag ihren eher ruhigen, nüchternen Schreibstil sehr. Sie schafft es, eine unterschwellige Beklemmung aufzubauen, bei der man ständig das Gefühl hat, dass irgendetwas nicht stimmt. Was genau, lässt sich aber irgendwie nicht ganz greifen. Genau diese Art von Spannung beherrscht sie für mich meisterhaft.
Eine Familie, bei der man genauer hinschauen möchte
Im Laufe der Handlung bekommt man immer mehr Einblicke in diese kleine, seltsame Familie. Dabei kommen nach und nach neue Fragen auf und es verstärkt sich das Gefühl, dass hinter der scheinbar normalen Fassade etwas ganz und gar nicht stimmt. Dadurch wollte ich unbedingt erfahren, welche Wahrheit hier verborgen bleiben soll.
Die Handlung lebt dabei vor allem von der psychologischen Spannung. Wer permanenten Nervenkitzel bei Thrillern mag, könnte hiermit nicht ganz glücklich sein.
Ein enttäuschendes Finale
Umso enttäuschter war ich vom Ende. Während die Geschichte zuvor von ihrer unterschwelligen Spannung und der bedrückenden Atmosphäre lebt, wirkte das Finale auf mich ziemlich plump und schnell abgehandelt. Für mich fühlte es sich an, als wäre am Schluss plötzlich die Luft raus gewesen. Hier hatte ich mir leider deutlich mehr erhofft.
Fazit
Aprikosenkind zeigt für mich einmal mehr, wie gut Judith Merchant eine beklemmende Atmosphäre und psychologische Spannung aufbauen kann. Ich wurde voll in diese kleine seltsame Familie hineingezogen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Leider konnte das Ende für mich nicht halten, was die Geschichte zuvor versprochen hatte.
Ein Thriller mit einer richtig starken Atmosphäre, bei dem mich ausgerechnet die Auflösung nicht überzeugen konnte.
Nachdem "Schweig!" für mich ein echtes Highlight war, war ich sehr gespannt auf den neuen Thriller von Judith Merchant. Und der Einstieg hat mich direkt gepackt!
Ich mag ihren eher ruhigen, nüchternen Schreibstil sehr. Sie schafft es, eine unterschwellige Beklemmung aufzubauen, bei der man ständig das Gefühl hat, dass irgendetwas nicht stimmt. Was genau, lässt sich aber irgendwie nicht ganz greifen. Genau diese Art von Spannung beherrscht sie für mich meisterhaft.
Eine Familie, bei der man genauer hinschauen möchte
Im Laufe der Handlung bekommt man immer mehr Einblicke in diese kleine, seltsame Familie. Dabei kommen nach und nach neue Fragen auf und es verstärkt sich das Gefühl, dass hinter der scheinbar normalen Fassade etwas ganz und gar nicht stimmt. Dadurch wollte ich unbedingt erfahren, welche Wahrheit hier verborgen bleiben soll.
Die Handlung lebt dabei vor allem von der psychologischen Spannung. Wer permanenten Nervenkitzel bei Thrillern mag, könnte hiermit nicht ganz glücklich sein.
Ein enttäuschendes Finale
Umso enttäuschter war ich vom Ende. Während die Geschichte zuvor von ihrer unterschwelligen Spannung und der bedrückenden Atmosphäre lebt, wirkte das Finale auf mich ziemlich plump und schnell abgehandelt. Für mich fühlte es sich an, als wäre am Schluss plötzlich die Luft raus gewesen. Hier hatte ich mir leider deutlich mehr erhofft.
Fazit
Aprikosenkind zeigt für mich einmal mehr, wie gut Judith Merchant eine beklemmende Atmosphäre und psychologische Spannung aufbauen kann. Ich wurde voll in diese kleine seltsame Familie hineingezogen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Leider konnte das Ende für mich nicht halten, was die Geschichte zuvor versprochen hatte.
Ein Thriller mit einer richtig starken Atmosphäre, bei dem mich ausgerechnet die Auflösung nicht überzeugen konnte.