Außerhalb der Norm: Wenn das Wunschkind nicht ins Raster passt
Als Mutter ist man um das Kind besorgt, wenn es nicht den Erwartungen des Umfeldes entspricht. Wenn der Sprung vom Kindergarten in die Schule bevorsteht, wird die Leistungsgesellschaft plötzlich präsent. Was würdest du tun, wenn deine Tochter ganz offenbar nicht so perfekt ist, wie du sie gerne hättest? Wirst du sie fördern oder beschützen?
* Atmosphäre: ständig das Gefühl, es stimmt etwas nicht
* Kernthema: Sorge um das Wunschkind, das nicht ganz richtig entwickelt zu sein scheint
* Spannung: Schicht für Schicht wird das Geheimnis gelüftet
* Für Fans von: subtiler und beklemmender Stimmung
WORUM ES GEHT
Nathalie lebt mit ihrem Mann Gabriel und ihrem Wunschkind Ruby zurückgezogen auf dem Land. Die Fünfjährige scheint in der Entwicklung etwas zurückgeblieben zu sein. Sie braucht länger als andere, malt ausschließlich Rechtecke in monotonen Farben, ist auffallend still und scheut die Gesellschaft anderer Kinder.
Ein gemaltes Bild aus dem Kindergarten stellt Nathalies heile Welt unerwartet auf den Kopf. Sie möchte das Beste für das Kind, will es unterstützen und fördern. Aber ein düsteres Familiengeheimnis steht ihrem Plan im Weg.
MEIN EINDRUCK
“Aprikosenkind” von Judith Merchant hat mich leider nicht vollständig überzeugt. Die Handlung zieht sich ein wenig durch die drei Teile des Buches. Es war zwar nie richtig zäh, aber für mich plätschert es phasenweise vor sich hin und nimmt wie zu erwarten erst am Ende an Fahrt auf. Die Auflösung war die logische Konsequenz der Ereignisse zuvor und hatte damit auf mich keinen Aha-Effekt mehr.
Nathalie als Figur ist gut konstruiert und glaubwürdig. Sie hat eine eigene Vergangenheit, die ihr heutiges Denken und Leben erklärt. Da meist aus ihrer Perspektive heraus geschrieben wird, nehmen wir vor allem an ihrem Handeln und ihrer Entwicklung teil. Die Lebenswelten der Hauptfiguren ergänzen sich zu einem Gesamtwerk. Die Motivation und die Handlungen passen sehr gut zueinander.
Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und die Kapitel sind kurz. Einige Ausdrücke und Formulierungen wiederholen sich, wie beispielsweise eine Morgenroutine. Das soll ein bewusstes Stilmittel sein, da es sich im Laufe der Geschichte auch leicht verändert. Persönlich empfand ich das dann doch ein bisschen zu oft wiederholt.
Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten. Dieser Thriller gehört aber nicht zu den Büchern, die mich emotional berührt haben und nachhaltig in Erinnerung bleiben werden. Die Idee selbst habe ich aber sehr interessant und spannend empfunden.
MEIN FAZIT
“Aprikosenkind” von Judith Merchant ist unterhaltsam und auch lesenswert. Die Grundidee hebt sich von anderen aktuellen Titeln wohltuend ab. Die Geheimnisse werden nach und nach freigelegt, was die notwendige Spannung erzeugt. Insgesamt konnte mich dieser Thriller nicht vollkommen überzeugen.
* Atmosphäre: ständig das Gefühl, es stimmt etwas nicht
* Kernthema: Sorge um das Wunschkind, das nicht ganz richtig entwickelt zu sein scheint
* Spannung: Schicht für Schicht wird das Geheimnis gelüftet
* Für Fans von: subtiler und beklemmender Stimmung
WORUM ES GEHT
Nathalie lebt mit ihrem Mann Gabriel und ihrem Wunschkind Ruby zurückgezogen auf dem Land. Die Fünfjährige scheint in der Entwicklung etwas zurückgeblieben zu sein. Sie braucht länger als andere, malt ausschließlich Rechtecke in monotonen Farben, ist auffallend still und scheut die Gesellschaft anderer Kinder.
Ein gemaltes Bild aus dem Kindergarten stellt Nathalies heile Welt unerwartet auf den Kopf. Sie möchte das Beste für das Kind, will es unterstützen und fördern. Aber ein düsteres Familiengeheimnis steht ihrem Plan im Weg.
MEIN EINDRUCK
“Aprikosenkind” von Judith Merchant hat mich leider nicht vollständig überzeugt. Die Handlung zieht sich ein wenig durch die drei Teile des Buches. Es war zwar nie richtig zäh, aber für mich plätschert es phasenweise vor sich hin und nimmt wie zu erwarten erst am Ende an Fahrt auf. Die Auflösung war die logische Konsequenz der Ereignisse zuvor und hatte damit auf mich keinen Aha-Effekt mehr.
Nathalie als Figur ist gut konstruiert und glaubwürdig. Sie hat eine eigene Vergangenheit, die ihr heutiges Denken und Leben erklärt. Da meist aus ihrer Perspektive heraus geschrieben wird, nehmen wir vor allem an ihrem Handeln und ihrer Entwicklung teil. Die Lebenswelten der Hauptfiguren ergänzen sich zu einem Gesamtwerk. Die Motivation und die Handlungen passen sehr gut zueinander.
Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und die Kapitel sind kurz. Einige Ausdrücke und Formulierungen wiederholen sich, wie beispielsweise eine Morgenroutine. Das soll ein bewusstes Stilmittel sein, da es sich im Laufe der Geschichte auch leicht verändert. Persönlich empfand ich das dann doch ein bisschen zu oft wiederholt.
Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten. Dieser Thriller gehört aber nicht zu den Büchern, die mich emotional berührt haben und nachhaltig in Erinnerung bleiben werden. Die Idee selbst habe ich aber sehr interessant und spannend empfunden.
MEIN FAZIT
“Aprikosenkind” von Judith Merchant ist unterhaltsam und auch lesenswert. Die Grundidee hebt sich von anderen aktuellen Titeln wohltuend ab. Die Geheimnisse werden nach und nach freigelegt, was die notwendige Spannung erzeugt. Insgesamt konnte mich dieser Thriller nicht vollkommen überzeugen.