Das Wort „Goldfasan“ kann ich nun nicht mehr leiden
Nathalie hat das große Los gezogen: Sie lebt mit Mann und Tochter auf dem Land. Ihr Mann kann viel Home Office machen und bei ihnen sein - sie selber muss nicht arbeiten und hat so auch viel Zeit für ihre Tochter Ruby und alles, was zu der Idylle auf dem Land dazugehört.
Ein Entwicklungsgespräch in der Kita bringt dieses Leben jedoch etwas ins Wanken - warum weigert sich Ruby, Bilder zu malen? Und als sie dann eins malt, warum zeigt es eine sehr verstörende Szene?
Als Leser:in steigt man hier zusammen mit Nathalie ein - und man merkt nach und, sowohl sie als auch ihr Mann haben Geheimnisse. Miteinander vor anderen - aber auch voreinander.
Aufgrund der Leseprobe hatte ich zuerst gedacht, dass die Geschichte auch übernatürliche Elemente haben könnte - im Laufe des Buches erfährt man, dass hinter all dem Verstörenden Menschen stecken.
Der Schreibstil von Judith Merchant hat mich sehr in die Story gezogen, das Erzähltempo ist recht hoch und die Motive der Protagonist:innen meist nachvollziehbar.
Im letzten Drittel hätte ich teilweise gerne mehr gewusst zu Überlegungen der Handelnden, aber so war der Thriller so gestaltet, dass ich förmlich durch die Seiten flog.
Viele Wendungen später legt man das Buch dann beiseite und muss erst mal überlegen, was alles passiert ist. Ja, es gibt spektakulärere Plots mit mehr Verdächtigungen, aber ich finde die Taten ungeheuerlich genug, um gefesselt zu sein.
Das Ende ist gefühlt der „einfachste“ Ausweg, da hätten mir vielleicht ausgefuchstere Lösungen besser gefallen, aber auch so war das ein ganz straightes Buch, das einem viele schöne Lesestunden beschert.
Ein Entwicklungsgespräch in der Kita bringt dieses Leben jedoch etwas ins Wanken - warum weigert sich Ruby, Bilder zu malen? Und als sie dann eins malt, warum zeigt es eine sehr verstörende Szene?
Als Leser:in steigt man hier zusammen mit Nathalie ein - und man merkt nach und, sowohl sie als auch ihr Mann haben Geheimnisse. Miteinander vor anderen - aber auch voreinander.
Aufgrund der Leseprobe hatte ich zuerst gedacht, dass die Geschichte auch übernatürliche Elemente haben könnte - im Laufe des Buches erfährt man, dass hinter all dem Verstörenden Menschen stecken.
Der Schreibstil von Judith Merchant hat mich sehr in die Story gezogen, das Erzähltempo ist recht hoch und die Motive der Protagonist:innen meist nachvollziehbar.
Im letzten Drittel hätte ich teilweise gerne mehr gewusst zu Überlegungen der Handelnden, aber so war der Thriller so gestaltet, dass ich förmlich durch die Seiten flog.
Viele Wendungen später legt man das Buch dann beiseite und muss erst mal überlegen, was alles passiert ist. Ja, es gibt spektakulärere Plots mit mehr Verdächtigungen, aber ich finde die Taten ungeheuerlich genug, um gefesselt zu sein.
Das Ende ist gefühlt der „einfachste“ Ausweg, da hätten mir vielleicht ausgefuchstere Lösungen besser gefallen, aber auch so war das ein ganz straightes Buch, das einem viele schöne Lesestunden beschert.