Ein atmosphärischer und psychologisch gut aufgebauter Thriller!

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tipsy Avatar

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Es war mein erstes Buch von Judith Merchant und mit „Aprikosenkind“ hat die Schriftstellerin mich überzeugt, auch andere Bücher von ihr zu lesen.

Nathalie und ihr Mann Gabriel führen mit ihrer Tochter ein angenehmes Familienleben, auch wenn sie schon ein paarmal umgezogen sind und kaum soziale Kontakte haben, da sie von Rebekka, der Mutter von Ruby nicht gefunden werden wollen. Ruby scheint in ihrer Entwicklung etwas zurück geblieben zu sein und Gabriel und Nathalie führen es darauf zurück, dass Ruby bei ihrer Mutter Rebekka an THC gekommen ist und dieses aufgenommen hat. Aber die merkwürdigen Vorfälle und das merkwürdige Verhalten von Ruby ändert sich nicht, sondern nehmen zu, obwohl Ruby keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter hat. Also warum? Nathalie will Ruby fördern und macht daher hinter dem Rücken von Gabriel einen Termin bei einer Kinderpsychologin aus. Um an die nötigen Papiere dafür zu kommen, betritt Nathalie das Arbeitszimmer von Gabriel, obwohl es ihr verboten ist. Sie findet Papiere und noch viel mehr. Dabei stellt sie auch fest, dass Ruby gar kein Frühchen ist, wie Gabriel ihr erzählt hat, sondern bei der Geburt ein kerngesundes Mädchen war. Aber warum hat sie dann jetzt solche Entwicklungsstörungen? Und warum wird Nathalie von Albträumen geplagt? Was steck hinter alldem?

Frau Merchant versteht es, mit den unerwarteten Wendungen einen spannenden Thriller zu schreiben und den Leser immer mal wieder in die Irre zu führen. Die Autorin hat den Leser weit in die menschlichen Abgründe mit diesem Buch geführt.

Fazit: Ein atmosphärischer und psychologisch gut aufgebauter Thriller!