Ein Familiendrama, das unter die Haut geht!

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pusteblümchen Avatar

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Nathalie und ihr Mann Gabriel leben mit ihrer fünfjährigen Tochter Ruby das perfekte Bilderbuchleben auf dem Land. Als Ruby beginnt, sich im Kindergarten auffällig zu verhalten und der Kindergarten die Eltern darauf anspricht, beginnt das makellose Familienleben ins Wanken zu geraten.
Das daraus resultierende Familiendrama habe ich nicht kommen sehen und es ist mir direkt unter die Haut gegangen.
Judith Merchant versteht es, eine bedrohliche Atmosphäre aufzubauen, von der ich zunächst keine Ahnung hatte, worauf die Handlung hinauslaufen könnte. Die Charaktere bleiben lange rätselhaft und die unterschwellige Spannung hat bei mir für Gänsehaut gesorgt.

Ich lese gerne Thriller und mag es, wenn die Spannung durch psychologische und manipulative Vorgehensweisen hervorgerufen wird, es toxische Beziehungen und düstere Familiengeheimnisse gibt.
„Aprikosenkind“ ist kein lauter oder blutiger Thriller, sondern einer der leisen Töne und durch psychologische Tiefe fesselt.