Schade um den vielversprechenden Auftakt, ein unschlüssiges Ende

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lese-lotte Avatar

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Die Leseprobe zu „Aprikosenkind“ hatte mich sofort gepackt. Der Einstieg in die Geschichte rund um Nathalie, ihr Wunschkind Ruby und die scheinbare ländliche Idylle war extrem stark, atmosphärisch dicht und hat mich unglaublich neugierig auf das Buch gemacht. Auch die Grundidee des Psychothrillers fand ich absolut vielversprechend.

Umso enttäuschter bin ich jetzt, nachdem ich das Buch komplett beendet habe. Ich ärgere mich fast ein wenig über den Kauf. Während der Anfang hält, was er verspricht, bricht die Geschichte ab der Mitte leider völlig ein. Die Umsetzung konnte mit der guten Ausgangsidee einfach nicht mithalten. Ab der Hälfte verliert die Handlung massiv an Glaubwürdigkeit, und die Ereignisse wirkten auf mich zunehmend an den Haaren herbeigezogen.

Ein Wort noch zum Cover. Auf den ersten Blick hat es mir ehrlich gesagt nicht wirklich gefallen. Immerhin erklärt sich das Bild im Laufe des Inhalts, was ein Pluspunkt ist. Dennoch enttäuscht das Design ein wenig, da es optisch überhaupt nicht zu den vorherigen Thrillern der Autorin (wie „Atme!“ oder „Schweig!“) passt. Dadurch fehlt dem Buch leider ein klarer Wiedererkennungswert der Bücher von der Autorin.

Umso enttäuschter bin ich jetzt, nachdem ich das Buch komplett beendet habe.Ich ärgere mich fast ein wenig über den Kauf. Während der Anfang hält, was er verspricht, bricht die Geschichte ab der Mitte leider völlig ein. Die Umsetzung konnte mit der guten Ausgangsidee einfach nicht mithalten. Ab der Hälfte verliert die Handlung massiv an Glaubwürdigkeit, und die Ereignisse wirkten auf mich zunehmend an den Haaren herbeigezogen.

Zum Ende hin wurde es für mein Empfinden leider immer schlimmer. Ohne spoilern zu wollen: Das Finale war für mich absolut unschlüssig, unlogisch und überhaupt nicht überzeugend. Ein Thriller lebt von einer nachvollziehbaren, wenn auch überraschenden Auflösung, das war hier leider gar nicht der Fall.

Schade um den vielversprechenden Start. Für die gute Idee, das inhaltlich passende Cover und die starke erste Hälfte gibt es von mir noch einen Stern, aber empfehlen kann ich das Buch leider nicht.