Starker Thriller, lässt zum Ende leider nach
Der Thriller startet richtig, richtig stark. Ich bin unglaublich schnell in die Geschichte reingekommen und gerade der Schreibstil von Judith Merchant ist für mich wieder eine der großen Stärken. Alles fühlt sich extrem lebensnah an. Gerade bei Thrillern, die beispielsweise in den USA spielen, habe ich manchmal das Gefühl, dass die Lebensrealität so weit von meiner eigenen entfernt ist, dass es mir schwerer fällt, mich wirklich in die Geschichte einzufühlen. Bei einem Thriller, der in Deutschland spielt, ist diese Nähe natürlich schon eher gegeben, aber Judith Merchant schafft es darüber hinaus, Situationen und vor allem kleine Alltagsmomente so ehrlich und authentisch zu beschreiben, dass man sich immer wieder selbst darin erkennt. Genau das macht die Geschichte für mich noch nahbarer.
Auch die Grundidee des Thrillers fand ich richtig cool und es hat mir großen Spaß gemacht, die Geschichte zu verfolgen. Viel mehr möchte ich dazu tatsächlich gar nicht sagen, weil ich finde, dass man sich am besten einfach auf die Geschichte einlässt und vorher nicht unbedingt mehr wissen sollte, als im Klappentext steht.
Was mir allerdings gefehlt hat, war dieses typische Thrillergefühl. Ich habe das Buch wirklich sehr schnell weggelesen und wollte natürlich unbedingt wissen, wie es ausgeht, aber ich hatte zu keinem Zeitpunkt wirklich Angst oder Gänsehaut. Hier hätte ich mir etwas mehr Spannung und Nervenkitzel gewünscht.
Und dann kam leider das Ende. Für mich hat der Thriller dort wirklich stark nachgelassen. Eigentlich wäre es bis dahin ein 4-Sterne-Thriller für mich gewesen, aber beim Ende musste ich dann doch noch einen Stern abziehen. Es wurde mir einfach viel zu schnell abgehandelt und war für mich sehr vorhersehbar.
Das finde ich besonders schade, weil "Schweig!" von Judith Merchant zu meinen liebsten Thrillern überhaupt zählt und sie dort für mich bewiesen hat, dass sie ihr Handwerk gut beherrscht. Bei "Aprikosenkind" hatte ich deshalb einfach das Gefühl, dass am Ende einiges an Potenzial verschenkt wurde.
Nichtsdestotrotz macht man mit diesem Buch meiner Meinung nach nicht unbedingt etwas falsch. Der Einstieg ist stark, der Schreibstil ist gewohnt gut und die Geschichte lässt sich wirklich schnell und angenehm lesen. Man sollte sich nur darauf einstellen, dass der Thriller zum Ende hin schwächer wird und die Auflösung nicht ganz das Niveau des restlichen Buches halten kann.
Auch die Grundidee des Thrillers fand ich richtig cool und es hat mir großen Spaß gemacht, die Geschichte zu verfolgen. Viel mehr möchte ich dazu tatsächlich gar nicht sagen, weil ich finde, dass man sich am besten einfach auf die Geschichte einlässt und vorher nicht unbedingt mehr wissen sollte, als im Klappentext steht.
Was mir allerdings gefehlt hat, war dieses typische Thrillergefühl. Ich habe das Buch wirklich sehr schnell weggelesen und wollte natürlich unbedingt wissen, wie es ausgeht, aber ich hatte zu keinem Zeitpunkt wirklich Angst oder Gänsehaut. Hier hätte ich mir etwas mehr Spannung und Nervenkitzel gewünscht.
Und dann kam leider das Ende. Für mich hat der Thriller dort wirklich stark nachgelassen. Eigentlich wäre es bis dahin ein 4-Sterne-Thriller für mich gewesen, aber beim Ende musste ich dann doch noch einen Stern abziehen. Es wurde mir einfach viel zu schnell abgehandelt und war für mich sehr vorhersehbar.
Das finde ich besonders schade, weil "Schweig!" von Judith Merchant zu meinen liebsten Thrillern überhaupt zählt und sie dort für mich bewiesen hat, dass sie ihr Handwerk gut beherrscht. Bei "Aprikosenkind" hatte ich deshalb einfach das Gefühl, dass am Ende einiges an Potenzial verschenkt wurde.
Nichtsdestotrotz macht man mit diesem Buch meiner Meinung nach nicht unbedingt etwas falsch. Der Einstieg ist stark, der Schreibstil ist gewohnt gut und die Geschichte lässt sich wirklich schnell und angenehm lesen. Man sollte sich nur darauf einstellen, dass der Thriller zum Ende hin schwächer wird und die Auflösung nicht ganz das Niveau des restlichen Buches halten kann.