Abbruch als Ausweg
Ich breche nur ganz selten ein Buch ab, aber nachdem ich einhundert Seiten gelesen habe und es nicht besser zu werden versprach, war das der einzige Ausweg. Eine junge Frau, die Rache nimmt. An allem und jedem der ihr in ihrem bisherigen Leben unrecht getan hat. Als Mädchen gewinnt sie gegen sechs Erwachsene einen Kampf, also bitte, unrealistischer Quatsch. Asa wächst in einer Familie auf, die dazu "ausgebildet" wurden, sich zu verteidigen oder auch mal zu töten. Ständige Zeitsprünge, denn auch als 44 jährige gewinnt sie gegen die versammelten Bodyguards eines Waffenhändlers. So ein Blödsinn. Der Schreibstil macht es einem noch zusätzlich schwer, in guten Lesefluss zu kommen, vielleicht wäre es nach weiteren hunderte Seiten besser geworden. Ich kannte bisher noch kein Buch des Autors und werde auch nach keinem mehr greifen. Eigentlich schreibe ich die Bewertung, damit niemand durch die vielen guten Bewertungen einen falschen Eindruck gewinnt und seine Zeit damit verschwendet.