Harry Potter trifft auf Wednesday und mein Sohn will sofort weiterlesen

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
schnukilein1904 Avatar

Von

Schon das Cover von „Ashfield Academy – Der Ruf des Wasserspeiers“ hat mich sofort angesprochen. Die leuchtenden Farben, die geheimnisvolle Akademie im Hintergrund und die düsteren Wasserspeier versprechen genau die Art von Fantasy-Abenteuer, die ich liebe. Es wirkt magisch, geheimnisvoll und gleichzeitig ein bisschen unheimlich.

Die Leseprobe hat mich direkt in die Geschichte hineingezogen. Bereits der Prolog erzeugt eine düstere und spannende Atmosphäre. Der Schwarze See, der Nebel, die seltsame Kreatur und die Frage, was dort eigentlich freigesetzt wurde, machen sofort neugierig. Man merkt direkt, dass in Ashfield etwas nicht stimmt und dass große Geheimnisse auf ihre Entdeckung warten.

Besonders gefallen hat mir die Hauptfigur Nicky. Sie wirkt sympathisch, bodenständig und überhaupt nicht wie die typische Heldin. Gerade deshalb konnte ich mich sofort mit ihr identifizieren. Ihr erster Tag in Ashfield ist voller skurriler Begegnungen. Pip, der riesige Hund Padraig und vor allem Norville mit seinem chaotischen Laden haben mich mehrfach zum Schmunzeln gebracht. Die Dialoge sind witzig und lebendig geschrieben.

Gleichzeitig schwebt über allem ein Geheimnis. Warum sprechen die Dorfbewohner so seltsam über die Academy? Was hat es mit dem Schwarzen See auf sich? Und warum scheint niemand gerne über die Vergangenheit von Ashfield zu sprechen? Genau diese Mischung aus Humor, Magie und unterschwelliger Spannung macht die Geschichte für mich so reizvoll.

Auch Agatha hat mich sofort neugierig gemacht. Hinter ihrer kratzbürstigen Art steckt bestimmt mehr, als sie zeigt. Ich habe das Gefühl, dass zwischen den beiden Mädchen noch eine spannende Freundschaft entstehen könnte.

Ich erwarte eine magische Geschichte voller Geheimnisse, Abenteuer und überraschender Wendungen. Die Leseprobe endet genau an dem Punkt, an dem man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Deshalb würde ich dieses Buch sehr gerne weiterlesen. Es hat für mich alles, was eine gute Fantasy-Geschichte braucht.