Willkommen in Ashfield – Geheimnisse hinter alten Mauern

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Schon die ersten Seiten von Ashfield Academy – Der Ruf des Wasserspeiers ziehen einen in ihren Bann. Der geheimnisvolle Prolog sorgt für Gänsehaut und macht sofort neugierig auf die dunklen Geheimnisse, die rund um Ashfield und den Schwarzen See verborgen liegen.

Besonders gut gefallen hat mir die Hauptfigur Nicky. Sie wirkt sympathisch, bodenständig und alles andere als die typische Heldin eines Eliteinternats. Gerade deshalb fiebert man sofort mit ihr mit, als sie sich allein auf den Weg zur renommierten Ashfield Academy macht. Ihre Unsicherheit, ihr Humor und ihre Beobachtungen machen sie zu einer sehr nahbaren Erzählerin.

Die Atmosphäre der Geschichte ist ein echtes Highlight. Das verregnete Dorf, die skurrilen Bewohner, der riesige Hund Padraig, der chaotische Laden von Norville und die rätselhaften Andeutungen über die Academy erzeugen eine wunderbare Mischung aus Wohlfühlgefühl und unterschwelliger Spannung. Man spürt von Anfang an, dass hinter den alten Mauern mehr steckt, als auf den ersten Blick sichtbar ist.

Auch die Nebenfiguren machen neugierig: der hilfsbereite Pip, der geheimnisvolle Ben und vor allem die ungewöhnliche Mitbewohnerin Agatha versprechen interessante Entwicklungen. Die Autorin schafft es dabei, Humor und Geheimnis gekonnt miteinander zu verbinden, sodass die Geschichte gleichzeitig leicht und spannend wirkt.

Diese Leseprobe macht große Lust auf mehr. Wer Internatsgeschichten, magische Geheimnisse und eine Prise Grusel mag, dürfte sich in Ashfield schnell zuhause fühlen.