Akademie voller Geheimnisse
Bevor ich überhaupt angefangen habe zu lesen, hat mich das Cover neugierig gemacht. Die Akademie vor dem Vollmond, die magischen Wirbel, die bedrohlichen Wasserspeier und dazu diese auffällige pinke Farbe. Das wirkt ungewöhnlich und hat sofort dafür gesorgt, dass ich wissen wollte, was hinter dieser Kulisse steckt. Das Coverdesign ist für mich eindeutig ein Highlight und hat mich direkt dazu gebracht, das Buch aufzuschlagen.
Im Mittelpunkt steht Nicky, die überraschend ein Stipendium für die Ashfield Academy erhält. Sie kommt aus einem einfachen Elternhaus. Ihre Eltern betreiben einen Fish und Chips Imbiss und obwohl sie eine gute Schülerin ist, fragt sie sich ständig, warum ausgerechnet sie für diese elitäre Schule ausgewählt wurde. Diese Unsicherheit zieht sich durch die ersten Kapitel und macht sie sehr greifbar. Man versteht sofort, warum sie sich fehl am Platz fühlt und warum sie auf das freundliche Verhalten von Ben, Reggy und Sunita hereinfällt. Die drei scheinen sie aufzunehmen, doch schnell wird klar, dass ihre Motive nicht unbedingt selbstlos sind.
Die merkwürdigen Ereignisse, die Nicky erlebt, sorgen früh für Spannung. Das Klingeln, die fremden Stimmen, der Mitschüler, der sich scheinbar in Luft auflöst, und die Dorfbewohner, die der Akademie misstrauisch gegenüberstehen, schaffen eine Atmosphäre, die zwischen Neugier und Unbehagen pendelt. Gleichzeitig lernt Nicky nach und nach andere Schüler kennen, die der Geschichte Farbe geben. Agatha, die immer schwarz gekleidet ist und selten ein freundliches Wort übrig hat. Pauly, die mit ihrem Rollstuhl, dem roten Blitz unterwegs ist und kein Blatt vor den Mund nimmt. Schuten, der schüchtern ist und trotzdem wichtig für die Gruppe wird. Dazu kommen der jüngere Schüler Pip, der große Hund Padraig und Norville, der Ladenbesitzer, dessen Geschäft immer genau das bereithält, was man gerade braucht. Norville war für mich die interessanteste Figur, weil man nicht sofort erfassen kann, was er genau weiß und die Enthüllungen über ihn am Ende sehr spannend waren. Ich hoffe sehr, dass er im zweiten Band noch eine größere Rolle bekommt.
Die Welt rund um die Akademie ist interessant aufgebaut. Es gibt eine magische Quelle, von der die meisten Schüler nichts wissen. Nur einige von ihnen besitzen magische Fähigkeiten, die allerdings verschwinden, sobald sie erwachsen werden. Die Erwachsenen sind deshalb völlig ahnungslos, was die Vorgänge an der Schule betrifft. Carla York bildet die Ausnahme, da sie über die Quelle Bescheid weiß und als Mentorin für die Stipendiaten dient. Nicky und ihre Freunde müssen also das normale Internatsleben meistern und gleichzeitig im Geheimen herausfinden, was es mit der Magie und den Wasserspeiern auf sich hat. Diese werden bei Regen lebendig und sorgen für die richtige Portion Spannung. Einige Szenen sind gruselig, was genau richtig ist für Leser ab elf Jahren. Das offene Ende passt gut zur Dilogie und macht neugierig auf den zweiten Band, denn es gibt einige Enthüllungen, die man so nicht erwartet.
Trotz vieler gelungener Elemente vergebe ich vier Sterne. Die Akademie selbst bleibt für meinen Geschmack zu oberflächlich beschrieben. Ich hätte mir mehr Details gewünscht, um mich wirklich in Ashfield zurechtzufinden. Auch die Erwachsenen in der Akademie bleiben weitgehend blass, abgesehen vom Koch, der ständig exklusive Gerichte wie Hummercremesuppe und Trüffelrisotto für die reichen Schüler serviert. Der Ort rund um die Akademie wirkt ebenfalls sehr reduziert. Abseits von Norvilles Laden bekommt man kaum ein Gefühl dafür, wie das Dorf aussieht oder wer dort lebt. Es entsteht der Eindruck, als würden dort nur wenige Menschen wohnen, was der Geschichte etwas Atmosphäre nimmt.
Fazit: Das Buch bietet eine spannende Mischung aus Magie, Geheimnissen und glaubwürdigen Figuren, hat aber in der Ausgestaltung der Umgebung noch Potenzial. Die Lust auf Band zwei ist trotzdem da, denn die offenen Fragen und die letzten Enthüllungen machen neugierig auf das, was noch kommt.
Im Mittelpunkt steht Nicky, die überraschend ein Stipendium für die Ashfield Academy erhält. Sie kommt aus einem einfachen Elternhaus. Ihre Eltern betreiben einen Fish und Chips Imbiss und obwohl sie eine gute Schülerin ist, fragt sie sich ständig, warum ausgerechnet sie für diese elitäre Schule ausgewählt wurde. Diese Unsicherheit zieht sich durch die ersten Kapitel und macht sie sehr greifbar. Man versteht sofort, warum sie sich fehl am Platz fühlt und warum sie auf das freundliche Verhalten von Ben, Reggy und Sunita hereinfällt. Die drei scheinen sie aufzunehmen, doch schnell wird klar, dass ihre Motive nicht unbedingt selbstlos sind.
Die merkwürdigen Ereignisse, die Nicky erlebt, sorgen früh für Spannung. Das Klingeln, die fremden Stimmen, der Mitschüler, der sich scheinbar in Luft auflöst, und die Dorfbewohner, die der Akademie misstrauisch gegenüberstehen, schaffen eine Atmosphäre, die zwischen Neugier und Unbehagen pendelt. Gleichzeitig lernt Nicky nach und nach andere Schüler kennen, die der Geschichte Farbe geben. Agatha, die immer schwarz gekleidet ist und selten ein freundliches Wort übrig hat. Pauly, die mit ihrem Rollstuhl, dem roten Blitz unterwegs ist und kein Blatt vor den Mund nimmt. Schuten, der schüchtern ist und trotzdem wichtig für die Gruppe wird. Dazu kommen der jüngere Schüler Pip, der große Hund Padraig und Norville, der Ladenbesitzer, dessen Geschäft immer genau das bereithält, was man gerade braucht. Norville war für mich die interessanteste Figur, weil man nicht sofort erfassen kann, was er genau weiß und die Enthüllungen über ihn am Ende sehr spannend waren. Ich hoffe sehr, dass er im zweiten Band noch eine größere Rolle bekommt.
Die Welt rund um die Akademie ist interessant aufgebaut. Es gibt eine magische Quelle, von der die meisten Schüler nichts wissen. Nur einige von ihnen besitzen magische Fähigkeiten, die allerdings verschwinden, sobald sie erwachsen werden. Die Erwachsenen sind deshalb völlig ahnungslos, was die Vorgänge an der Schule betrifft. Carla York bildet die Ausnahme, da sie über die Quelle Bescheid weiß und als Mentorin für die Stipendiaten dient. Nicky und ihre Freunde müssen also das normale Internatsleben meistern und gleichzeitig im Geheimen herausfinden, was es mit der Magie und den Wasserspeiern auf sich hat. Diese werden bei Regen lebendig und sorgen für die richtige Portion Spannung. Einige Szenen sind gruselig, was genau richtig ist für Leser ab elf Jahren. Das offene Ende passt gut zur Dilogie und macht neugierig auf den zweiten Band, denn es gibt einige Enthüllungen, die man so nicht erwartet.
Trotz vieler gelungener Elemente vergebe ich vier Sterne. Die Akademie selbst bleibt für meinen Geschmack zu oberflächlich beschrieben. Ich hätte mir mehr Details gewünscht, um mich wirklich in Ashfield zurechtzufinden. Auch die Erwachsenen in der Akademie bleiben weitgehend blass, abgesehen vom Koch, der ständig exklusive Gerichte wie Hummercremesuppe und Trüffelrisotto für die reichen Schüler serviert. Der Ort rund um die Akademie wirkt ebenfalls sehr reduziert. Abseits von Norvilles Laden bekommt man kaum ein Gefühl dafür, wie das Dorf aussieht oder wer dort lebt. Es entsteht der Eindruck, als würden dort nur wenige Menschen wohnen, was der Geschichte etwas Atmosphäre nimmt.
Fazit: Das Buch bietet eine spannende Mischung aus Magie, Geheimnissen und glaubwürdigen Figuren, hat aber in der Ausgestaltung der Umgebung noch Potenzial. Die Lust auf Band zwei ist trotzdem da, denn die offenen Fragen und die letzten Enthüllungen machen neugierig auf das, was noch kommt.