Überraschende Karriere als Magierin für Nicky
Nicky Tomlin hatte zu ihrer Verblüffung ein Stipendium für das elitäre Internat Ashfield Academy in den Cotswolds erhalten. Zu Beginn des 3. Schuljahres ist Sophie Oldensteins Icherzählerin nun auf dem Weg dorthin; noch immer unsicher, ob die Tochter von Imbissbesitzern diese Ehre wirklich verdient. Schuluniformen mit schwarzen Blazern – alles piekfein an der Ashfield. Doch scheinen dort alle intelligenter, reicher und raffinierter zu sein als Nicky. Ihre Zimmergenossin Agatha, schwarzer Hoodie, schwarzer Nagellack, scheint in dem unheimlichen Gemäuer wie eine Fledermaus in vertrautem Biotop zu leben. Nickys Begegnung mit Pip aus dem ersten Studienjahr, seinem riesigen Hund Padraig, sowie den Schülerpaten, wecken zunächst ihr Vertrauen. Aus der fledermaushaften Agatha, Pauly, der Rollstuhlfahrerin, und Shuten, der an der Akademie die Last von drei älteren streberhaften Brüdern zu tragen hat, bildet sich bald eine eingeschworene Clique. Nicky lernt, dass es sich bei Ashfield ohne Wissen der Eltern der Schüler um eine Akademie für Magie handelt, auf der vorhandene Talente geweckt und gestärkt werden können. Weil sie Gedanken ihrer Mitmenschen mithören kann, als würde sie einem Hörspiel lauschen, ist sie also hier. Für die Lösung von Cold Cases um zwei verschwundene Jugendliche muss das Team sich schleunigst zusammenraufen; denn Hexen brauchen einen Zirkel, um ihre Kräfte zu stärken.
Fazit
Eine Auszubildende in Sachen Magie im Internat für Kinder reicher Eltern, liebenswürdige Mentoren und ironische Dialoge – all das könnte an den Jungen mit der blitzförmigen Narbe erinnern. „Der Ruf des Wasserspeiers“ als erster Band eines Zweiteilers hat mich positiv überrascht, Akademie-Schmöker waren bisher kein Genre nach meinem Geschmack. Figuren und Setting finde ich hier gleichermaßen liebenswert. Die Figur Norville mit Mitte 30 könnte sich in der Charakterisierung vom älteren Roman-Personal deutlicher abgrenzen. Sprachlich ist noch Luft nach oben: treffendere Beschreibung der Innenwelt und weniger Adjektive sind wünschenswert, sowie eine strengere Korrektur einiger Fehler im Gebrauch von Verben.
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Fortsetzung udT: Fluch der Kassandra
4,5 Sterne
Fazit
Eine Auszubildende in Sachen Magie im Internat für Kinder reicher Eltern, liebenswürdige Mentoren und ironische Dialoge – all das könnte an den Jungen mit der blitzförmigen Narbe erinnern. „Der Ruf des Wasserspeiers“ als erster Band eines Zweiteilers hat mich positiv überrascht, Akademie-Schmöker waren bisher kein Genre nach meinem Geschmack. Figuren und Setting finde ich hier gleichermaßen liebenswert. Die Figur Norville mit Mitte 30 könnte sich in der Charakterisierung vom älteren Roman-Personal deutlicher abgrenzen. Sprachlich ist noch Luft nach oben: treffendere Beschreibung der Innenwelt und weniger Adjektive sind wünschenswert, sowie eine strengere Korrektur einiger Fehler im Gebrauch von Verben.
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Fortsetzung udT: Fluch der Kassandra
4,5 Sterne