Schwülstig und enttäuschend
Von Taylor Jenkins Reid kenne ich bereits "Daisy Jones and the Six" und war daher gespannt auf "Atmosphere".
Schon das Cover ist ein Hingucker. Die dramatischen Anfangsszenen im Space Shuttle werden geschickt von einer Rückblende unterbrochen, wie Astrophysikerin Joan zur NASA kam, so dass ich gleich in die Geschichte eingetaucht bin. Das anfangs faszinierende Setting und eine interessant dargestellte Protagonistin verlieren sich später leider in übertrieben pathetischen Dialogen, einem eher schwachen, absehbaren Weltraumplot und einer langweiligen Nebenhandlung. Nebencharaktere wie Joans Schwester sind stark überzeichnet, und auch Joans Unfähigkeit, sich ihr gegenüber abzugrenzen, ist unglaubwürdig. Die queere Liebesgeschichte in der NASA der 80er Jahre ist zwar sympathisch, aber das ganze Buch ist unnötig aufgebläht und enttäuschend. Die Details über Space Shuttle und Raumfahrt haben mich aber gefesselt.
Schon das Cover ist ein Hingucker. Die dramatischen Anfangsszenen im Space Shuttle werden geschickt von einer Rückblende unterbrochen, wie Astrophysikerin Joan zur NASA kam, so dass ich gleich in die Geschichte eingetaucht bin. Das anfangs faszinierende Setting und eine interessant dargestellte Protagonistin verlieren sich später leider in übertrieben pathetischen Dialogen, einem eher schwachen, absehbaren Weltraumplot und einer langweiligen Nebenhandlung. Nebencharaktere wie Joans Schwester sind stark überzeichnet, und auch Joans Unfähigkeit, sich ihr gegenüber abzugrenzen, ist unglaubwürdig. Die queere Liebesgeschichte in der NASA der 80er Jahre ist zwar sympathisch, aber das ganze Buch ist unnötig aufgebläht und enttäuschend. Die Details über Space Shuttle und Raumfahrt haben mich aber gefesselt.