Eingefahrene Gewohnheiten

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vasensa Avatar

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Caro wirkt wie eine Frau, die lange funktioniert hat, ohne wirklich glücklich zu sein. Besonders ihre Beziehung zu Holger erscheint festgefahren und emotional distanziert, wodurch man schnell Mitgefühl für sie entwickelt. Während sie kurzerhand für das Abendessen seines Vorgesetzten alles organisiert, wird deutlich, wie sehr sie sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse im Alltag verloren hat.
Die vielen Erinnerungen und Gedanken der Protagonistin verleihen der Geschichte eine ruhige, reflektierende Tiefe. Frankreich als angehender Schauplatz verspricht zusätzlich sommerliches Flair und wird Caros innere Auseinandersetzung wahrscheinlich nochmal mehr ins Rollen bringen. Dieses Zusammenspiel aus Selbstfindung, Ehekrise und Neuanfang macht neugierig auf den weiteren Verlauf der Handlung.
Insgesamt wirkt das Buch wie eine gefühlvolle Sommerlektüre mit Tiefgang, die nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken über das eigene Leben und eingefahrene Gewohnheiten anregt.