Wenn das Leben auf Neuanfang besteht
Das Cover wirkt gleichzeitig warm und ein bisschen melancholisch, genau wie der Titel selbst. "Au Revoir und Tschüss" klingt nach Abschied, aber mit einem Augenzwinkern. Das hat mich angesprochen.
Gudrun Lochte schreibt sehr nah an ihrer Figur. Man ist von der ersten Seite an mittendrin in Caros Kopf, in diesen kleinen inneren Kommentaren, die so vertraut klingen, dass man unwillkürlich nickt. Die Szene mit dem Handtaschenverschluss, der sich partout nicht öffnen lässt, während das Handy klingelt und klingelt, das kennt man doch irgendwie. Genau diese kleinen, alltäglichen Details machen den Schreibstil aus: bodenständig, warmherzig, manchmal leise ironisch.
Holger als Figur ist fast schon zu gut gelungen. Dieser Mann, der seine Frau "Carolin" nennt, wenn etwas nicht nach seiner Nase geht, und der Dinner-Einladungen als vollendete Tatsachen präsentiert. Man ertappt sich dabei, mit Caro innerlich die Augen zu verdrehen.Man braucht keine große Erklärung, man versteht sofort, wie diese Ehe funktioniert - oder eben nicht mehr funktioniert.
Was mich wirklich neugierig macht, ist die Frage, wie Caro schließlich den Weg nach Uzès findet. Der Klappentext deutet an, dass sie dort allein aufbricht und ich will unbedingt erleben, wie aus dieser Frau, die still ihren Ärger herunterschluckt, jemand wird, der einfach losfährt. Das fühlt sich nach einer Geschichte an, die leise und ohne großes Drama erzählt, aber am Ende doch etwas in einem bewegt. Ich würde sehr gerne weiterlesen.
Gudrun Lochte schreibt sehr nah an ihrer Figur. Man ist von der ersten Seite an mittendrin in Caros Kopf, in diesen kleinen inneren Kommentaren, die so vertraut klingen, dass man unwillkürlich nickt. Die Szene mit dem Handtaschenverschluss, der sich partout nicht öffnen lässt, während das Handy klingelt und klingelt, das kennt man doch irgendwie. Genau diese kleinen, alltäglichen Details machen den Schreibstil aus: bodenständig, warmherzig, manchmal leise ironisch.
Holger als Figur ist fast schon zu gut gelungen. Dieser Mann, der seine Frau "Carolin" nennt, wenn etwas nicht nach seiner Nase geht, und der Dinner-Einladungen als vollendete Tatsachen präsentiert. Man ertappt sich dabei, mit Caro innerlich die Augen zu verdrehen.Man braucht keine große Erklärung, man versteht sofort, wie diese Ehe funktioniert - oder eben nicht mehr funktioniert.
Was mich wirklich neugierig macht, ist die Frage, wie Caro schließlich den Weg nach Uzès findet. Der Klappentext deutet an, dass sie dort allein aufbricht und ich will unbedingt erleben, wie aus dieser Frau, die still ihren Ärger herunterschluckt, jemand wird, der einfach losfährt. Das fühlt sich nach einer Geschichte an, die leise und ohne großes Drama erzählt, aber am Ende doch etwas in einem bewegt. Ich würde sehr gerne weiterlesen.