Alten Trott ablegen und Neues wagen
Ihre Ehe ist festgefahren, die beiden Jungs sind erwachsen und der Alltag bietet keine Abwechslung mehr. Deshalb entschließt sich Caro, gegen den Willen ihres Mannes Holger, einen 4-wöchigen Sprachkurs in Südfrankreich zu absolvieren. Sie liebt das Land, besonders die Stadt Uzès, die sie aus den vielen Familienurlauben kennen gelernt hat, mit ihren bunten Märkten, dem Lavendelduft, dem Wein und dem herrlichen Essen. Doch diesmal ist alles anders, sie ist alleine hier. Alles ist ihr vertraut und wirkt doch fremd. Bald jedoch genießt sie ihre Auszeit, begegnet neuen Menschen und merkt, wie sie sich allmählich entspannt. Dann tritt ein Ereignis ein, das ihr zukünftiges Leben verändern könnte. Caro muss eine Entscheidung treffen …
Gudrun Lochte, geb. 1954 in Haldensleben/Sachsen-Anhalt ist eine deutsche Schriftstellerin. Ihre Liebe zum Schreiben entdeckte sie erst im Alter von über 60 Jahren. Sie begann mit Gedichten, veröffentlichte bisher zwei Romane – und schreibt z. Zt. an ihrem dritten Buch. Seit über 30 Jahren ist Südfrankreich ihr bevorzugtes Urlaubsziel, besonders die Stadt Uzès hat es ihr angetan. Die Autorin ist verheiratet, hat zwei Kinder und drei Enkel und lebt heute in einem kleinen Dorf in Niedersachsen.
„Au revoir und tschüss“ (2026, VANI-Verlag) erzählt von dem Moment im Leben, in dem man spürt, dass man Vergangenes loslassen sollte, um einen Neuanfang zu wagen. Die große Stärke des Romans liegt in seiner Atmosphäre, die ein echtes Urlaubsgefühl entstehen lässt. Die Landschaft mit ihren Düften und die Stadt Uzès mit ihren verwinkelten Gassen fördern Caros Verwandlung und tragen zu neuer Lebensfreude bei. Ihre Gedanken und Gefühle sind nachvollziehbar geschildert, als Leserin kann man sich ein ums andere Mal darin wiederfinden. Leider ist die Handlung recht vorhersehbar und einige „Zufälle“ wirken etwas konstruiert, was jedoch dem Anspruch als gefühlvoller Sommerroman mit Urlaubssehnsucht und lebensnaher Unterhaltung keinen Abbruch tut.
Fazit: Ein leichter Sommerroman, der durch seine stimmungsvolle Kulisse und seinen sympathischen Figuren überzeugt.
Gudrun Lochte, geb. 1954 in Haldensleben/Sachsen-Anhalt ist eine deutsche Schriftstellerin. Ihre Liebe zum Schreiben entdeckte sie erst im Alter von über 60 Jahren. Sie begann mit Gedichten, veröffentlichte bisher zwei Romane – und schreibt z. Zt. an ihrem dritten Buch. Seit über 30 Jahren ist Südfrankreich ihr bevorzugtes Urlaubsziel, besonders die Stadt Uzès hat es ihr angetan. Die Autorin ist verheiratet, hat zwei Kinder und drei Enkel und lebt heute in einem kleinen Dorf in Niedersachsen.
„Au revoir und tschüss“ (2026, VANI-Verlag) erzählt von dem Moment im Leben, in dem man spürt, dass man Vergangenes loslassen sollte, um einen Neuanfang zu wagen. Die große Stärke des Romans liegt in seiner Atmosphäre, die ein echtes Urlaubsgefühl entstehen lässt. Die Landschaft mit ihren Düften und die Stadt Uzès mit ihren verwinkelten Gassen fördern Caros Verwandlung und tragen zu neuer Lebensfreude bei. Ihre Gedanken und Gefühle sind nachvollziehbar geschildert, als Leserin kann man sich ein ums andere Mal darin wiederfinden. Leider ist die Handlung recht vorhersehbar und einige „Zufälle“ wirken etwas konstruiert, was jedoch dem Anspruch als gefühlvoller Sommerroman mit Urlaubssehnsucht und lebensnaher Unterhaltung keinen Abbruch tut.
Fazit: Ein leichter Sommerroman, der durch seine stimmungsvolle Kulisse und seinen sympathischen Figuren überzeugt.