Ein feinfühliger Roman über die Kunst des Loslassens und die Magie des Neuanfangs
Schon der Titel Au revoir und tschüss deutet das charmante emotionale Spannungsfeld des Romans an: Es geht um das Abschiednehmen von Altem und das zaghafte, vielleicht noch etwas holprige Begrüßen von Neuem. Das Setting – das malerische südfranzösische Städtchen Uzès – bietet dafür die perfekte Kulisse. Man spürt beim Lesen förmlich das warme Sommerlicht und riecht den Duft von frischem Pain au Chocolat und Lavendel.
Im Mittelpunkt steht Caro, die Südfrankreich eigentlich in- und auswendig kennt - die vertrauten Gerüche von frischem Lavendel und warmem Pain au Chocolat, das lebendige Stimmengewirr auf den Märkten und das allgegenwärtige Zirpen der Zikaden. Doch dieser Sommer ist anders: Sie reist ohne ihre Familie. Gudrun Lochte gelingt es hervorragend, Caros innere Zerrissenheit greifbar zu machen. Die vertraute Umgebung wirkt plötzlich fremd, weil Caro sich selbst in einer Phase des Umbruchs befindet. Die Reise wird für sie zu einer emotionalen Bestandsaufnahme. Auf ihren Wegen durch die verwinkelten Gassen von Uzès begegnet sie Menschen, die keine bloßen Randfiguren bleiben, sondern mit viel Herz und Tiefe gezeichnet sind. Diese unerwarteten Begegnungen fungieren als Spiegel für Caros eigene Seele. Sie zwingen sie dazu, ihren Blick auf vergangene Verletzungen, die Liebe und ihre Zukunftspläne zu hinterfragen.
Der Schreibstil ist angenehm unaufgeregt, bildhaft sowie voller Empathie für die Protagonistin Caro. Hier wird auf lautes Drama oder übertriebenen Kitsch verzichtet . Stattdessen setzt sie auf die leisen Zwischentöne des Lebens. Die Balance zwischen melancholischen Momenten (den „Schatten“) und der lebensbejahenden Leichtigkeit des französischen Sommers (dem „Sommerlicht“) ist perfekt austariert. Besonders stark ist die Entwicklung von Caro spürbar: Die anfängliche Schwere weicht nach und nach einer warmen Gewissheit und neuer Stärke.
„Au revoir und tschüss“ ist die perfekte Lektüre für alle, die Romane mit Herz und Tiefgang suchen. Gudrun Lochte hat eine wunderbare Balance zwischen sommerlicher Leichtigkeit und emotionaler Tiefe geschaffen. Ein Buch, das Mut macht, Altes hinter sich zu lassen und mit einem Lächeln „Bonjour“ zu einem neuen Lebensabschnitt zu sagen.
Große Leseempfehlung für gemütliche Lesestunden (am besten mit einem frischen Croissant und einem Café au Lait)!
Im Mittelpunkt steht Caro, die Südfrankreich eigentlich in- und auswendig kennt - die vertrauten Gerüche von frischem Lavendel und warmem Pain au Chocolat, das lebendige Stimmengewirr auf den Märkten und das allgegenwärtige Zirpen der Zikaden. Doch dieser Sommer ist anders: Sie reist ohne ihre Familie. Gudrun Lochte gelingt es hervorragend, Caros innere Zerrissenheit greifbar zu machen. Die vertraute Umgebung wirkt plötzlich fremd, weil Caro sich selbst in einer Phase des Umbruchs befindet. Die Reise wird für sie zu einer emotionalen Bestandsaufnahme. Auf ihren Wegen durch die verwinkelten Gassen von Uzès begegnet sie Menschen, die keine bloßen Randfiguren bleiben, sondern mit viel Herz und Tiefe gezeichnet sind. Diese unerwarteten Begegnungen fungieren als Spiegel für Caros eigene Seele. Sie zwingen sie dazu, ihren Blick auf vergangene Verletzungen, die Liebe und ihre Zukunftspläne zu hinterfragen.
Der Schreibstil ist angenehm unaufgeregt, bildhaft sowie voller Empathie für die Protagonistin Caro. Hier wird auf lautes Drama oder übertriebenen Kitsch verzichtet . Stattdessen setzt sie auf die leisen Zwischentöne des Lebens. Die Balance zwischen melancholischen Momenten (den „Schatten“) und der lebensbejahenden Leichtigkeit des französischen Sommers (dem „Sommerlicht“) ist perfekt austariert. Besonders stark ist die Entwicklung von Caro spürbar: Die anfängliche Schwere weicht nach und nach einer warmen Gewissheit und neuer Stärke.
„Au revoir und tschüss“ ist die perfekte Lektüre für alle, die Romane mit Herz und Tiefgang suchen. Gudrun Lochte hat eine wunderbare Balance zwischen sommerlicher Leichtigkeit und emotionaler Tiefe geschaffen. Ein Buch, das Mut macht, Altes hinter sich zu lassen und mit einem Lächeln „Bonjour“ zu einem neuen Lebensabschnitt zu sagen.
Große Leseempfehlung für gemütliche Lesestunden (am besten mit einem frischen Croissant und einem Café au Lait)!