Ein Neuanfang der schrittweise beginnt

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deidree Avatar

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Es ist ein Moment, ein Satz, eine Begebenheit, die Caro trifft wie ein Blitz. Wann wurde ihr Leben das was es jetzt ist? Will sie das noch so?
Aber nur langsam und allmählich beginnt sie den Mut zum Neuanfang aufzubringen. Das ist realistisch. Wer würde schon im realen Leben von heute auf morgen alles, oder vieles, ändern?
Caro hat Familie, einen Ehemann, zwei Söhne. Sie ist eine verantwortungsbewusste, liebenswerte Frau, die beginnt sich selbst zu suchen.
Mit „Au revoir und tschüss“ hat Gudrun Lochte einen gefühlvollen Roman erschaffen. Er erzählt vom Zeitpunkt der ersten Fragen in ihrem Kopf bis zum Neubeginn. Es ist kein radikaler und pointierter Start in ein neues Leben, sonder überdacht, mit Zweifel und Fragen bestückt. Doch Caro wird immer ehrlicher zu sich selbst. Ein Happy End muss nicht zwangsläufig in den alten Gleisen erfolgen.
Die Autorin findet gefühlvolle Worte, beschreibt nicht nur Landschaft und Essenskultur in Frankreich mit bunten Bildern, sondern auch die Gefühlswelt von Caro. Man kann sich durchaus vorstellen, dass sich ein Abschied und Neubeginn in dieser Art vollziehen kann. Ihr Roman ist in einem sehr angenehmen Schreistil verfasst und liest sich wunderbar leicht.
Ein Wort noch zur Gestaltung des Buches. Beim Entfernen der Schutzhülle findet sich das Cover ebenfalls am Buchdeckel.
Der Roman bietet sich jedem Leser an, der gerne realitätsnahe Geschichten mit Herz und Hirn lesen will.