Ein wunderschönes Sommerbuch!

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Dieses Buch hat sich für mich wie ein kleiner Sommerurlaub angefühlt. So schön geschrieben, warm, leicht und gleichzeitig mit so viel Tiefe.

Ich mochte besonders, wie das Alleinsein hier nicht als etwas Trauriges dargestellt wird, sondern als eine Möglichkeit, wieder ganz bei sich selbst anzukommen. Sich Zeit zu nehmen. Herauszufinden, was einem eigentlich guttut und was man selbst möchte, ganz unabhängig davon, was andere von einem erwarten.

Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Geschichte mich daran erinnert, genauer hinzusehen. Auf die kleinen Dinge, die im Alltag so leicht untergehen. Einen schönen Moment, einen besonderen Ort, gutes Essen, eine Begegnung oder einfach einen Augenblick, in dem man merkt: Eigentlich ist gerade alles gut.

Und vielleicht ist genau das die schönste Botschaft dieses Buches. Dass es manchmal dauert, bis kleine Dinge wieder ganz groß werden. Bis man sie wirklich wahrnimmt und ihnen den Raum gibt, den sie verdienen. Aber wenn es dann passiert, ist es umso schöner.

Ich habe diese ruhige, sommerliche Atmosphäre sehr geliebt. Dieses Gefühl von Freiheit, Neuanfang und der Möglichkeit, das eigene Leben noch einmal mit anderen Augen zu betrachten.

Für mich ist „Au revoir und tschüss“ ein Buch darüber, dass man nicht immer jemanden neben sich braucht, um glücklich zu sein. Manchmal braucht man vor allem sich selbst und den Mut, herauszufinden, was man eigentlich will.

Ein wunderschönes, gefühlvolles Sommerbuch, das mich zum Innehalten gebracht hat und mir wieder gezeigt hat, wie schön die kleinen Dinge sein können. Und manchmal sind genau die am Ende die ganz großen.