Eine Reise nach Uzès

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maria-luise Avatar

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„Au revoir und tschüss“ von Gudrun Lochte erzählt die Geschichte über Sommerlicht und Schatten, über das Gehen und Bleiben, und über die leisen Zwischentöne des Lebens.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 45-jährige Caro, Ehefrau, Mutter und berufstätig, die plötzlich spürt, dass sich etwas in ihrem Leben ändern muss. Ihre Ehe ist festgefahren und egal wie sie ihrem Mann Holger den Rücken freihält, übersieht er sie und dabei gerät sie immer mehr in den Hintergrund. Ihre beiden Söhne sind eigentlich alt genug und könnten sich langsam um sich selbst kümmern, denn ihren alten Wunsch, einen Sprachurlaub in Südfrankreich zu machen, hat sie längst nicht vergessen.

Holger ist von der Idee seiner Frau natürlich nicht gerade begeistert und versucht ihr die Reise auszureden, doch gegen seinen Willen bucht sie einen Sprachkurs im Süden Frankreichs – eine spontane Entscheidung, die ihr Leben ins Wanken bringen wird.

Alleine in Uzès findet Caro Menschen, die ihr sehr zugetan sind und bald fühlt sie sich wahrgenommen und sie beginnt, sich selbst neu zu begegnen. Caro blüht in Frankreich regelrecht auf, entdeckt neue Seiten an sich, hinterfragt ihr Leben und weiß plötzlich, dass sie sich ihren Gefühlen stellen muss.

Das Ende der Geschichte ist zwar vorhersehbar aber durch die Leichtigkeit des Schreibstils und dem französischen Flair, wunderschön zu lesen.

Fazit:
Das Cover und die Gestaltung des Romans sind richtig harmonisch aufeinander abgestimmt. Der Schreibstil ist leicht verständlich und lässt sich fließend lesen. Caro als Hauptprotagonistin fand ich sehr sympathisch. Insgesamt eine schöne und leichte Sommerlektüre, die ich gerne gelesen habe.