Eine Reise zu sich selbst
Gudrun Lochtes Roman „Au revoir und tschüss“ mit dem Untertitel „Ein Sommer in Uzès – zwischen Aufbruch und Ankommen“ entführt nicht nur die Leserinnen und Leser in das malerische Südfrankreich, sondern begleitet auch seine Protagonistin Caro auf einer bewegenden Reise zu sich selbst.
Caro ist 45 Jahre alt und seit 21 Jahren mit ihrem Mann Holger verheiratet. Die gemeinsamen Kinder sind längst erwachsen, und während für Holger die Karriere oberste Priorität hat, hält Caro neben ihrem Teilzeitjob den Familienalltag am Laufen. Sie kümmert sich um den Haushalt, den Hund, die Bewirtung von Holgers Geschäftskunden und alles, was sonst noch anfällt. Ihre Ehe hingegen besteht mittlerweile vor allem aus einem Leben nebeneinander statt miteinander.
Während eines Abendessens mit Holgers Chef und seiner Frau wächst in ihr der Wunsch, eine Sprachschule in Südfrankreich zu besuchen. Ohne lange zu zögern, meldet sie sich an. Die vier Wochen, die mit einem Streit zwischen ihr und Holger beginnen, verändern ihr Leben grundlegend.
Bei einem Zwischenstopp in Paris wird Caros Handtasche gestohlen. Doch ein charmanter Fremder, der ihr zuvor schon im Zug aufgefallen ist, bringt sie ihr kurz darauf zurück. Ausgerechnet dieser Retter entpuppt sich später als ihr Französischlehrer. Armand, wie er heißt, lässt in Caro ein längst verloren geglaubtes Gefühl wieder aufleben. Er sieht sie als begehrenswerte Frau. Wäre da nur nicht der kleine Haken, dass er mindestens fünfzehn Jahre jünger ist als sie.
Um seinen Schülerinnen und Schülern die französische Sprache und Kultur näherzubringen, organisiert Armand Ausflüge zu regionalen Produzenten. Dabei beginnt in Caro allmählich eine Idee zu reifen, die ihrem Leben eine völlig neue Richtung geben könnte.
Das Buch ist ausgesprochen fesselnd geschrieben und versetzt einen unmittelbar nach Südfrankreich. Da ich selbst bereits Urlaub in der Nähe des Schauplatzes gemacht habe, konnte ich besonders tief in die Atmosphäre eintauchen und in Erinnerungen schwelgen.
Die Figuren sind authentisch und lebensnah gezeichnet, mit all ihren Stärken und Schwächen. Caro war mir von Anfang an sympathisch, und ihr persönlicher Weg hat mich sehr berührt.
Wer einen warmherzigen Roman über Selbstfindung, Mut zur Veränderung und die Chance auf einen Neuanfang lesen möchte, wird mit diesem Buch viel Freude haben. Eine klare Leseempfehlung!
Caro ist 45 Jahre alt und seit 21 Jahren mit ihrem Mann Holger verheiratet. Die gemeinsamen Kinder sind längst erwachsen, und während für Holger die Karriere oberste Priorität hat, hält Caro neben ihrem Teilzeitjob den Familienalltag am Laufen. Sie kümmert sich um den Haushalt, den Hund, die Bewirtung von Holgers Geschäftskunden und alles, was sonst noch anfällt. Ihre Ehe hingegen besteht mittlerweile vor allem aus einem Leben nebeneinander statt miteinander.
Während eines Abendessens mit Holgers Chef und seiner Frau wächst in ihr der Wunsch, eine Sprachschule in Südfrankreich zu besuchen. Ohne lange zu zögern, meldet sie sich an. Die vier Wochen, die mit einem Streit zwischen ihr und Holger beginnen, verändern ihr Leben grundlegend.
Bei einem Zwischenstopp in Paris wird Caros Handtasche gestohlen. Doch ein charmanter Fremder, der ihr zuvor schon im Zug aufgefallen ist, bringt sie ihr kurz darauf zurück. Ausgerechnet dieser Retter entpuppt sich später als ihr Französischlehrer. Armand, wie er heißt, lässt in Caro ein längst verloren geglaubtes Gefühl wieder aufleben. Er sieht sie als begehrenswerte Frau. Wäre da nur nicht der kleine Haken, dass er mindestens fünfzehn Jahre jünger ist als sie.
Um seinen Schülerinnen und Schülern die französische Sprache und Kultur näherzubringen, organisiert Armand Ausflüge zu regionalen Produzenten. Dabei beginnt in Caro allmählich eine Idee zu reifen, die ihrem Leben eine völlig neue Richtung geben könnte.
Das Buch ist ausgesprochen fesselnd geschrieben und versetzt einen unmittelbar nach Südfrankreich. Da ich selbst bereits Urlaub in der Nähe des Schauplatzes gemacht habe, konnte ich besonders tief in die Atmosphäre eintauchen und in Erinnerungen schwelgen.
Die Figuren sind authentisch und lebensnah gezeichnet, mit all ihren Stärken und Schwächen. Caro war mir von Anfang an sympathisch, und ihr persönlicher Weg hat mich sehr berührt.
Wer einen warmherzigen Roman über Selbstfindung, Mut zur Veränderung und die Chance auf einen Neuanfang lesen möchte, wird mit diesem Buch viel Freude haben. Eine klare Leseempfehlung!