Eine ruhige Auszeit
Der Alltag von Caro ist immer gleich. Aber ist das nicht auch normal? Sie fühlt sich von ihrem Mann Holger nicht mehr gesehen, nicht wertgeschätzt – er setzt einfach voraus, dass sie sich nach seinen Wünschen richtet. Wer sollte es ihm verübeln, wenn es jahrelang funktionierte? Wie konnte sie das zulassen? Aus ihrem beinahe vergessenen Traum, nach Frankreich in eine Sprachschule zu gehen, wird Realität: Sie bucht vier Wochen Südfrankreich. Holger ist nicht einverstanden, doch darauf will sie keine Rücksicht nehmen – dieses Mal nicht. Angekommen in Uzès, einer pittoresken Kleinstadt, beginnt ihr Abenteuer: Sie will sich und ihre Bedürfnisse neu kennenlernen…
Erster Eindruck: Das Bild des Schutzumschlages gefällt mir gut (obwohl ich kein Fan von Schutzumschlägen bin) – noch schöner ist jedoch der Aufdruck des Bildes auf dem Hardcover selbst (in anderen Farben).
Ich habe mich sehr für Caro gefreut, als sie den Entscheid, den Sprachkurs in Frankreich zu machen, auch in die Tat umsetzt. Es war sehr gut spürbar, wie schwer ihr dies fiel, denn bis anhin standen stets die Bedürfnisse ihres Mannes und der beiden mittlerweile erwachsenen Kinder an erster Stelle. Die beiden Söhne fanden dies nebst „cool“ nicht weiter kommentierungswürdig. Aber Holger schmollte und befeuerte ihr schlechtes Gewissen. Holly, ihre beste Freundin, unterstützt sie jedoch bedingungslos.
Die Ankunft in Uzès war für Caro wie ein Nachhausekommen. Hier wird sie nicht nur ihre Französischkenntnisse verbessern, sondern auch überlegen, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. Der zeitliche und räumliche Abstand tun ihr gut.
Bei der vorderen Umschlagklappe heisst es: „[…] manchmal muss man erst gehen, um anzukommen.“ Ja, das ist wohl wahr. Auch wenn das Weggehen häufig das Verlassen der eigenen Komfortzone bedeutet. Das Ende des Sprachaufenthaltes (bzw. Caros Heimkehr) wurde für mich zu abrupt abgehandelt; der Epilog zeigt kurz die Situation ein Jahr später auf. Ein leiser Roman über Freundschaft, Liebe, Selbstvertrauen, Abschied und Neuorientierung – und natürlich Frankreich! Von mir gibt es 3 Sterne.
Erster Eindruck: Das Bild des Schutzumschlages gefällt mir gut (obwohl ich kein Fan von Schutzumschlägen bin) – noch schöner ist jedoch der Aufdruck des Bildes auf dem Hardcover selbst (in anderen Farben).
Ich habe mich sehr für Caro gefreut, als sie den Entscheid, den Sprachkurs in Frankreich zu machen, auch in die Tat umsetzt. Es war sehr gut spürbar, wie schwer ihr dies fiel, denn bis anhin standen stets die Bedürfnisse ihres Mannes und der beiden mittlerweile erwachsenen Kinder an erster Stelle. Die beiden Söhne fanden dies nebst „cool“ nicht weiter kommentierungswürdig. Aber Holger schmollte und befeuerte ihr schlechtes Gewissen. Holly, ihre beste Freundin, unterstützt sie jedoch bedingungslos.
Die Ankunft in Uzès war für Caro wie ein Nachhausekommen. Hier wird sie nicht nur ihre Französischkenntnisse verbessern, sondern auch überlegen, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. Der zeitliche und räumliche Abstand tun ihr gut.
Bei der vorderen Umschlagklappe heisst es: „[…] manchmal muss man erst gehen, um anzukommen.“ Ja, das ist wohl wahr. Auch wenn das Weggehen häufig das Verlassen der eigenen Komfortzone bedeutet. Das Ende des Sprachaufenthaltes (bzw. Caros Heimkehr) wurde für mich zu abrupt abgehandelt; der Epilog zeigt kurz die Situation ein Jahr später auf. Ein leiser Roman über Freundschaft, Liebe, Selbstvertrauen, Abschied und Neuorientierung – und natürlich Frankreich! Von mir gibt es 3 Sterne.