Frankreich pur
Frankreich pur!
Das Cover bei Au revoir und tschüss von Gudrun Lochte ist bereits der Türöffner in diesem wunderschönen Frankreich-Roman. Pastellfarben gehalten, vermittelt es die Leichtigkeit von Sommertagen.. Man bekommt den Eindruck, dass die teilweise abgebildete Frau wegschaut.; vielleicht in die Zukunft?
Dies ist ein sehr gefühlvoll geschriebenes Buch über Caro, eine Frau Mitte 40, Als Familien-Mittelpunkt scheint sie gefangen zu sein in ihren Aufgaben als Ehefrau und Mutter. Sie hat das Gefühl, selbst auf der Strecke zu bleiben. Eine Veränderung ist der Plan und schon sind wir als Leser mittendrin im Plot.
Das Leben als zweifache Mutter und Ehefrau von Holger scheint für Caro zu stagnieren. Sie hat das Gefühl, nur noch als Hausfrau und Gastgeberin zu fungieren und ist unzufrieden. Eine Sprachreise, die sie sich schon seit langer Zeit wünscht, soll Veränderung bringen. Auf dieser Reise begegnet Caro einigen wertvollen Menschen, die sie inspirieren und auf andere Gedanken bringen. Sie genießt es, aus der Zeit zu fallen und einmal nur an sich zu denken.
Wunderbar weiß Gudrun Lochte schöne und sinnliche Momente einzufangen. Ich hatte die ganze Lesezeit über das Gefühl, dass ich selbst auf dieser Reise mit dabei bin. Viele alltägliche Dinge, wie Einkaufen und Essen, hat die Autorin sehr detailliert beschrieben und man spürt in jedem Wort den französischen Charme. Auch die Beschreibungen von Caro`s Abstecher in Paris, mit den vielen Sehenswürdigkeiten, haben mir sehr gut gefallen.
Die Figuren sind sehr gut getroffen. Holger mit seiner anmaßenden Art ist mir sofort unsympathisch. Auch Caro und die Menschen, denen sie auf ihrer Reise begegnet, kann man sich sowohl optisch als auch charakterlich sehr gut vorstellen.
Die Handlung ist vorhersehbar, tut aber dem Lesevergnügen keinerlei Abbruch.
Das Ende dieses Romans, das mit der Heimkehr von Caro zu ihrer Familie einhergeht, ist mir dann etwas zu abgekürzt gehalten, auch wenn es inhaltlich stimmig ist. Das liegt sicher auch am ausführlichen Mittelteil, von dem ich jede Zeile genossen habe.
Fazit: Ein sehr bildliches, schön zu lesendes Sommerbuch, das keine allzu großen Überraschungen bereithält, aber dafür ganz viel Frankreich-Flair und somit ist es eine schöne Urlaubslektüre für warme Sommerabende.
Das Cover bei Au revoir und tschüss von Gudrun Lochte ist bereits der Türöffner in diesem wunderschönen Frankreich-Roman. Pastellfarben gehalten, vermittelt es die Leichtigkeit von Sommertagen.. Man bekommt den Eindruck, dass die teilweise abgebildete Frau wegschaut.; vielleicht in die Zukunft?
Dies ist ein sehr gefühlvoll geschriebenes Buch über Caro, eine Frau Mitte 40, Als Familien-Mittelpunkt scheint sie gefangen zu sein in ihren Aufgaben als Ehefrau und Mutter. Sie hat das Gefühl, selbst auf der Strecke zu bleiben. Eine Veränderung ist der Plan und schon sind wir als Leser mittendrin im Plot.
Das Leben als zweifache Mutter und Ehefrau von Holger scheint für Caro zu stagnieren. Sie hat das Gefühl, nur noch als Hausfrau und Gastgeberin zu fungieren und ist unzufrieden. Eine Sprachreise, die sie sich schon seit langer Zeit wünscht, soll Veränderung bringen. Auf dieser Reise begegnet Caro einigen wertvollen Menschen, die sie inspirieren und auf andere Gedanken bringen. Sie genießt es, aus der Zeit zu fallen und einmal nur an sich zu denken.
Wunderbar weiß Gudrun Lochte schöne und sinnliche Momente einzufangen. Ich hatte die ganze Lesezeit über das Gefühl, dass ich selbst auf dieser Reise mit dabei bin. Viele alltägliche Dinge, wie Einkaufen und Essen, hat die Autorin sehr detailliert beschrieben und man spürt in jedem Wort den französischen Charme. Auch die Beschreibungen von Caro`s Abstecher in Paris, mit den vielen Sehenswürdigkeiten, haben mir sehr gut gefallen.
Die Figuren sind sehr gut getroffen. Holger mit seiner anmaßenden Art ist mir sofort unsympathisch. Auch Caro und die Menschen, denen sie auf ihrer Reise begegnet, kann man sich sowohl optisch als auch charakterlich sehr gut vorstellen.
Die Handlung ist vorhersehbar, tut aber dem Lesevergnügen keinerlei Abbruch.
Das Ende dieses Romans, das mit der Heimkehr von Caro zu ihrer Familie einhergeht, ist mir dann etwas zu abgekürzt gehalten, auch wenn es inhaltlich stimmig ist. Das liegt sicher auch am ausführlichen Mittelteil, von dem ich jede Zeile genossen habe.
Fazit: Ein sehr bildliches, schön zu lesendes Sommerbuch, das keine allzu großen Überraschungen bereithält, aber dafür ganz viel Frankreich-Flair und somit ist es eine schöne Urlaubslektüre für warme Sommerabende.