Liebesroman

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elenanett Avatar

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Der Roman beginnt mit einer Szene, die zeigt, wie unglücklich Caro in ihrem Alltag ist: Ihr Mann Holger erwartet von ihr, kurzfristig ein Essen für seinen Chef vorzubereiten, um dadurch endlich an die lang ersehnte Beförderung zu kommen. Man spürt stark Caros Unzufriedenheit und ihre Sehnsucht nach einem anderen Leben. Im Laufe der Geschichte macht Caro schließlich den Schritt, den sie sich schon lange gewünscht hat: Sie reist nach Uzès in Frankreich, um dort einen Französischkurs zu besuchen. Der Roman erzählt von weiblicher Selbstbestimmung, Selbstfindung, innerer Freiheit und der Suche nach Liebe zu sich selbst. Leider verliert die Geschichte im weiteren Verlauf etwas an Tiefe und entwickelt sich zunehmend zu einem eher einfachen Liebesroman. Viele Ereignisse wirken zufällig aneinandergereiht und erscheinen dadurch konstruiert. Dadurch bleiben manche Themen, die am Anfang vielversprechend eingeführt werden, eher oberflächlich behandelt. Insgesamt ist das Buch eine leichte, sommerliche Lektüre ohne großen Tiefgang. Wer keine anspruchsvolle oder tiefgründige Geschichte erwartet, sondern einfach unterhalten werden möchte, wird mit diesem Roman dennoch schöne Lesestunden verbringen.