Mit viel französischem Flair
Caro ist unglücklich in ihrer Ehe mit Holger. Die beiden Söhne sind erwachsen, ihr Mann ist mit seiner Arbeit beschäftigt und ihre Wünsche und Träume bleiben auf der Strecke. Kurzentschlossen beschließt Caro, zu einem vierwöchigen Sprachkurs nach Südfrankreich zu fahren. Zum ersten Mal seit langer Zeit auf sich alleine gestellt öffnet sie ihr Herz für neue Ideen und Beziehungen und überdenkt ihr gewohntes Leben.
Gudrun Lochte beschreibt die Natur und das ländliche Leben in Südfrankreich so eindringlich und intensiv, dass man sofort dorthin in Urlaub fahren möchte. Auch bei Caros Zwischenstopp in Paris zeichnet sie ein lebhaftes Bild von der Stadt der Liebe. In dieser Beziehung macht der Roman sehr viel Spaß und Lust auf Landschaft, Leute und die melodische französische Sprache.
Der Schreibstil ist eingängig und schnell zu lesen, sprachlich hätte ich mir hier ein bisschen mehr gewünscht. Die Geschichte von Caro hat viele Facetten, hier geht es um Eigenständigkeit, um Ehrlichkeit zu sich selber und um Mut zu neuen Wegen. Wie wichtig soziale Kontakte und Freundschaften sind zeigen in diesem Roman die beste Freundin Holly und die ganze französische Truppe aus der Sprachschule, die Caro so gut tun.
Sehr schön finde ich, dass am Ende des Buches zwei einfache Rezepte abgedruckt wurden, die in der Geschichte serviert wurden. Das macht zusätzlich Lust und Appetit auch auf die französische Küche.
Insgesamt ist mir die Geschichte jedoch ein bisschen zu klischeehaft, hier hätte ich mir in einigen Bereichen etwas mehr Tiefgang gewünscht. So finde ich zum Beispiel Holgers Verhalten nicht wirklich realistisch, oder dass eine Vermieterin einfach unkompliziert ihr Auto verleiht. Der Zufall über die Begegnungen mit Armand ist genauso unwahrscheinlich wie die überaus herzlichen Begegnungen mit einer fremden alten Dame in Paris und den Besitzern der Gewürzmanufaktur.
Wer in diesem Buch einen sommerleichten Roman fürs Herz erwartet oder eine gut gelaunte Urlaubslektüre, der ist bei "Au Renoir und Tschüss" genau richtig.
Gudrun Lochte beschreibt die Natur und das ländliche Leben in Südfrankreich so eindringlich und intensiv, dass man sofort dorthin in Urlaub fahren möchte. Auch bei Caros Zwischenstopp in Paris zeichnet sie ein lebhaftes Bild von der Stadt der Liebe. In dieser Beziehung macht der Roman sehr viel Spaß und Lust auf Landschaft, Leute und die melodische französische Sprache.
Der Schreibstil ist eingängig und schnell zu lesen, sprachlich hätte ich mir hier ein bisschen mehr gewünscht. Die Geschichte von Caro hat viele Facetten, hier geht es um Eigenständigkeit, um Ehrlichkeit zu sich selber und um Mut zu neuen Wegen. Wie wichtig soziale Kontakte und Freundschaften sind zeigen in diesem Roman die beste Freundin Holly und die ganze französische Truppe aus der Sprachschule, die Caro so gut tun.
Sehr schön finde ich, dass am Ende des Buches zwei einfache Rezepte abgedruckt wurden, die in der Geschichte serviert wurden. Das macht zusätzlich Lust und Appetit auch auf die französische Küche.
Insgesamt ist mir die Geschichte jedoch ein bisschen zu klischeehaft, hier hätte ich mir in einigen Bereichen etwas mehr Tiefgang gewünscht. So finde ich zum Beispiel Holgers Verhalten nicht wirklich realistisch, oder dass eine Vermieterin einfach unkompliziert ihr Auto verleiht. Der Zufall über die Begegnungen mit Armand ist genauso unwahrscheinlich wie die überaus herzlichen Begegnungen mit einer fremden alten Dame in Paris und den Besitzern der Gewürzmanufaktur.
Wer in diesem Buch einen sommerleichten Roman fürs Herz erwartet oder eine gut gelaunte Urlaubslektüre, der ist bei "Au Renoir und Tschüss" genau richtig.