Schöner Sommerroman, aber (zu) viel Alkohol
"Au revoir und tschüss" von Gudrun Lochte ist ein leichter Sommerroman, der trotzdem zum Nachdenken anregt.
Caro fühlt sich nicht mehr wohl in ihrer Ehe. Sie funktioniert, ihr Ehemann Holger bestimmt das Leben und über sie. Die Kinder sind aus dem Haus, bringen nur noch die Schmutzwäsche vorbei. So macht sie sich auf den Weg nach Südfrankreich, um einen Sprachkurs zu besuchen und Zeit nur für sich zu haben.
Gudrun Lochte hat einen wunderschönen Sprachstil. Sie beschreibt nicht nur Caros Gefühle, sondern auch die Landschaften und Orte so präzise, dass ich mich sofort mittendrin im Geschehen fühlte. Man merkt dem Roman an, dass sie die Gegend gut kennt! Nachvollziehbar konnte ich Caro auf ihrer Reise zu sich selbst begleiten, sie war mir nah und sehr sympathisch. Ihren Ehemann Holger, der nur an sich und seine Karriere denkt, hätte ich dagegen am liebsten auf den Mond geschossen. Besonders berührt hat mich die Episode mit Ada, der alten Dame. Aber das müsst ihr selbst lesen!
Wie bei so vielen Romanen hat mich allerdings sehr gestört, dass die Volksdroge Alkohol wieder einmal eine große Rolle spielt. Er wird in Mengen konsumiert, nicht weil die Charaktere süchtig sind, sondern weil es einfach dazu gehört.
Insgesamt hat mir der Roman trotzdem gut gefallen, er zeigt sehr gut die Konflikte auf, die die Protagonistin Caro mit sich selbst austrägt. Er liest sich leicht und schnell, die ideale Lektüre für den Urlaub (vielleicht in Südfrankreich?) 4 Sterne für die Reise in eine Gegend, die ich selbst sehr liebe und eine Empfehlung nicht nur an Frankreichfans!
Caro fühlt sich nicht mehr wohl in ihrer Ehe. Sie funktioniert, ihr Ehemann Holger bestimmt das Leben und über sie. Die Kinder sind aus dem Haus, bringen nur noch die Schmutzwäsche vorbei. So macht sie sich auf den Weg nach Südfrankreich, um einen Sprachkurs zu besuchen und Zeit nur für sich zu haben.
Gudrun Lochte hat einen wunderschönen Sprachstil. Sie beschreibt nicht nur Caros Gefühle, sondern auch die Landschaften und Orte so präzise, dass ich mich sofort mittendrin im Geschehen fühlte. Man merkt dem Roman an, dass sie die Gegend gut kennt! Nachvollziehbar konnte ich Caro auf ihrer Reise zu sich selbst begleiten, sie war mir nah und sehr sympathisch. Ihren Ehemann Holger, der nur an sich und seine Karriere denkt, hätte ich dagegen am liebsten auf den Mond geschossen. Besonders berührt hat mich die Episode mit Ada, der alten Dame. Aber das müsst ihr selbst lesen!
Wie bei so vielen Romanen hat mich allerdings sehr gestört, dass die Volksdroge Alkohol wieder einmal eine große Rolle spielt. Er wird in Mengen konsumiert, nicht weil die Charaktere süchtig sind, sondern weil es einfach dazu gehört.
Insgesamt hat mir der Roman trotzdem gut gefallen, er zeigt sehr gut die Konflikte auf, die die Protagonistin Caro mit sich selbst austrägt. Er liest sich leicht und schnell, die ideale Lektüre für den Urlaub (vielleicht in Südfrankreich?) 4 Sterne für die Reise in eine Gegend, die ich selbst sehr liebe und eine Empfehlung nicht nur an Frankreichfans!