Unterhaltsam
Haben wir nicht alle schon einmal an einem Scheideweg gestanden und uns gefragt, ob wir in vertrauten Strukturen bleiben oder den Mut aufbringen, neue Wege zu gehen? Genau darum geht es in „Au revoir und tschüss“ von Gudrun Lochte.
Im Mittelpunkt steht Caro, die sich jahrelang für ihre Familie aufgeopfert und dabei ihre eigenen Bedürfnisse aus dem Blick verloren hat. Von Ehemann und Familie wird sie übersehen, bis sie sich aufrafft und den Sommer an einer Sprachschule in Frankreich verbringt.
Ab diesem Moment beginnt für mich der deutlich stärkere Teil des Romans. Caro fängt an, sich zu emanzipieren, ihre Wünsche ernst zu nehmen und mutige Entscheidungen zu treffen. Die Geschichte ist schlicht, aber gerade deshalb wichtig, denn sie erzählt von vielen Frauen, die funktionieren, sich anpassen und vielleicht nur einen kleinen Anstoß brauchen, um zu erkennen, was möglich wäre. Der Roman zeigt, dass Veränderung nicht immer mit einem großen Knall beginnen muss, sondern auch in kleinen Schritten wachsen kann.
Man spürt, dass Gudrun Lochte Frankreich im Herzen trägt. Hier gewinnt die Handlung an Atmosphäre und Tiefe. Der Beginn mit Unzufriedenheit, Geschäftsessen und einer Frau, die kocht und putzt, wirkt noch recht bekannt, doch Caro entwickelt sich glaubwürdig und mutig weiter und findet schließlich ihren Platz im Leben.
Ich hätte mir sprachlich mehr Differenzierung und für Caro mehr innere Gedanken gewünscht. Ihre Entscheidungen hätten intensiver reflektiert werden können. Umso mehr mochte ich die Nebenfiguren, etwa den attraktiven Sprachlehrer 😜, Caros beste Freundin Holly und die anderen Kursteilnehmenden, die Leichtigkeit und Humor in die Geschichte bringen.
Und last but not least:
Habt ihr euch dieses Buch mal angeschaut? So hochwertig und wunderschön!
Der Einband, das darunter liegende Cover, der Farbschnitt und das dicke Papier sind einfach so wertig und stilvoll. Sehr gelungen 💛!
Im Mittelpunkt steht Caro, die sich jahrelang für ihre Familie aufgeopfert und dabei ihre eigenen Bedürfnisse aus dem Blick verloren hat. Von Ehemann und Familie wird sie übersehen, bis sie sich aufrafft und den Sommer an einer Sprachschule in Frankreich verbringt.
Ab diesem Moment beginnt für mich der deutlich stärkere Teil des Romans. Caro fängt an, sich zu emanzipieren, ihre Wünsche ernst zu nehmen und mutige Entscheidungen zu treffen. Die Geschichte ist schlicht, aber gerade deshalb wichtig, denn sie erzählt von vielen Frauen, die funktionieren, sich anpassen und vielleicht nur einen kleinen Anstoß brauchen, um zu erkennen, was möglich wäre. Der Roman zeigt, dass Veränderung nicht immer mit einem großen Knall beginnen muss, sondern auch in kleinen Schritten wachsen kann.
Man spürt, dass Gudrun Lochte Frankreich im Herzen trägt. Hier gewinnt die Handlung an Atmosphäre und Tiefe. Der Beginn mit Unzufriedenheit, Geschäftsessen und einer Frau, die kocht und putzt, wirkt noch recht bekannt, doch Caro entwickelt sich glaubwürdig und mutig weiter und findet schließlich ihren Platz im Leben.
Ich hätte mir sprachlich mehr Differenzierung und für Caro mehr innere Gedanken gewünscht. Ihre Entscheidungen hätten intensiver reflektiert werden können. Umso mehr mochte ich die Nebenfiguren, etwa den attraktiven Sprachlehrer 😜, Caros beste Freundin Holly und die anderen Kursteilnehmenden, die Leichtigkeit und Humor in die Geschichte bringen.
Und last but not least:
Habt ihr euch dieses Buch mal angeschaut? So hochwertig und wunderschön!
Der Einband, das darunter liegende Cover, der Farbschnitt und das dicke Papier sind einfach so wertig und stilvoll. Sehr gelungen 💛!