Wendepunkt

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irmi21 Avatar

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Vorab: Mit dem Roman präsentiert die Autorin Gudrun Lochte eine Lektüre, die man am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte, ehe man nicht bis zu Ende gelesen hat. So zumindest würde ich es zusammenfassend beschreiben wollen.
Aber der Reihe nach: Erzählt wird die Geschichte von Caro. Caro ist Mitte vierzig. Ihr bisheriges Leben war mehr als ausgefüllt mit dem Job in einer Universitätsbibliothek, Hausfrau, Mutter, Ehefrau und als Gastgeberin, wenn ihr Mann mal wieder ganz spontan zu Geschäftsessen eingeladen hat. Die Kinder sind inzwischen erwachsen und die Ehe scheint vor dem Aus zu stehen. Immer mehr meldet sich bei Caro der Wunsch, endlich mal Zeit für sich selbst zu haben. Schon lange möchte sie ihre Sprachkenntnisse in französisch verfeinern. Bisher hat sie sich nie den Freiraum zugestanden. Erst auf "Druck" ihrer besten Freundin Holly waagt sie es, gegen den Willen ihres Ehemannes, und mit schlechtem Gewissen im Gepäck, nach Frankreich zu reisen, um im dortigen Uzès einen vierwöchigen Sprachkurs zu belegen. Sie genießt die Zeit in Frankreich.
Während des Aufenthaltes und dem damit verbundenen räumlichen Abstand kommt sie zu neuen Erkenntnissen. Nach der Rückkehr nimmt Caros Leben eine ganz neue Wende.
Ein herrlicher Lesestoff und eine schöne Sommerlektüre zugleich.
Das in pastelltönen gestaltete Cover finde ich sehr ansprechend. Besonders freue ich mich auch in jedem Buch über das eingearbeitete Lesebändchen. Eine nette Überraschung erwartet die Leser mit den Rezeptangaben am Ende des Buches zu den Keksen und den provenzalischen Tomaten, die Teil des Buches sind.
Absolute Leseempfehlung meinerseits.