Zwischen Aufbruch und Ankommen

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gisel Avatar

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Caro steckt in der täglichen Mühle des Alltags. Ihre beiden Jungs sind schon erwachsen und brauchen sie kaum noch, die Ehe mit ihrem Mann steckt fest. Sie beschließt, etwas für sich selbst zu machen und bucht spontan einen vierwöchigen Sprachkurs in Südfrankreich, in Uzès. Zum ersten Mal in ihrem Leben hat sie eine Wohnung ganz für sich allein. Mit dem Abstand von zu Hause beginnt sie, sich selbst neu zu begegnen. Und mit jedem weiteren Tag erkennt sie, dass Abschied und Neubeginn zwei Seiten derselben Wahrheit sind.

Das Buch erzählt die Geschichte aus Caros Sichtweise, und viele Frauen werden sich hier wiederfinden. Caro lässt sich darauf ein, ihre Wünsche und Sehnsüchte zu finden und zu überlegen, was sie daraus machen möchte. Als Leser geht man dabei nicht nur mit ihren Gedanken mit, sondern erlebt auch jede Menge Urlaubsgefühle mit ihr zusammen. Caros Entwicklung bleibt dabei immer glaubwürdig und nachvollziehbar, man spürt, dass für sie die Zeit gekommen ist für einen neuen Lebensabschnitt, in der sie selbst sich wichtig ist.

Dieser Roman um Aufbruch und Ankommen erzählt seine Geschichte in einem leichten, urlaubshaften Ton. Doch wer tiefer gehen möchte, kann hier durchaus Gedanken für sich selbst herausziehen. Ist nicht für jede Frau irgendwann der Zeitpunkt gekommen für einen Neubeginn? Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.