Starker Auftakt, im weiteren Verlauf etwas zu langatmig
Der Einstieg in „Aufgeben können die anderen“ hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte hat mich zunächst sehr schnell gepackt und ich fand es spannend, eine Frau kennenzulernen, die sich in einer Zeit, in der Frauen im Sport noch längst nicht die gleichen Möglichkeiten hatten wie Männer, nicht mit den bestehenden Grenzen zufriedengibt.
Besonders interessant fand ich den historischen Hintergrund. Mir war vorher gar nicht bewusst, wie schwierig der Weg für Frauen in den Leistungssport und letztlich auch zu den Olympischen Spielen tatsächlich war. Die Geschichte vermittelt hier einiges, ohne zunächst wie ein Geschichtsbuch zu wirken.
Im weiteren Verlauf hat das Buch für mich allerdings etwas an Schwung verloren. Der politische und organisatorische Kampf rund um den Frauensport nimmt zunehmend viel Raum ein. Natürlich gehört genau das zur Geschichte und ist auch historisch relevant, für meinen persönlichen Lesegeschmack wurde es dadurch aber stellenweise etwas mühselig und langatmig.
Ähnlich ging es mir mit der Liebesgeschichte. Gerade am Anfang mochte ich auch diesen Teil sehr gern, später hatte ich jedoch zunehmend das Gefühl, dass sich das Hin und Her unnötig lange zieht. Irgendwann hätte ich mir einfach gewünscht, dass die Geschichte an dieser Stelle etwas schneller vorankommt.
Trotzdem bleibt für mich ein insgesamt lesenswerter historischer Roman über eine beeindruckende Frau und ein Kapitel der Frauengeschichte, über das ich vorher kaum etwas wusste. Besonders der starke Beginn und das interessante Thema sind mir positiv in Erinnerung geblieben. Mit etwas weniger politischen Diskussionen und einem etwas strafferen Verlauf hätte mir das Buch allerdings noch deutlich besser gefallen.
Besonders interessant fand ich den historischen Hintergrund. Mir war vorher gar nicht bewusst, wie schwierig der Weg für Frauen in den Leistungssport und letztlich auch zu den Olympischen Spielen tatsächlich war. Die Geschichte vermittelt hier einiges, ohne zunächst wie ein Geschichtsbuch zu wirken.
Im weiteren Verlauf hat das Buch für mich allerdings etwas an Schwung verloren. Der politische und organisatorische Kampf rund um den Frauensport nimmt zunehmend viel Raum ein. Natürlich gehört genau das zur Geschichte und ist auch historisch relevant, für meinen persönlichen Lesegeschmack wurde es dadurch aber stellenweise etwas mühselig und langatmig.
Ähnlich ging es mir mit der Liebesgeschichte. Gerade am Anfang mochte ich auch diesen Teil sehr gern, später hatte ich jedoch zunehmend das Gefühl, dass sich das Hin und Her unnötig lange zieht. Irgendwann hätte ich mir einfach gewünscht, dass die Geschichte an dieser Stelle etwas schneller vorankommt.
Trotzdem bleibt für mich ein insgesamt lesenswerter historischer Roman über eine beeindruckende Frau und ein Kapitel der Frauengeschichte, über das ich vorher kaum etwas wusste. Besonders der starke Beginn und das interessante Thema sind mir positiv in Erinnerung geblieben. Mit etwas weniger politischen Diskussionen und einem etwas strafferen Verlauf hätte mir das Buch allerdings noch deutlich besser gefallen.