Wenn Funken zünden sollen, aber zu sehr wollen
Sprache und Dynamik sind schnell, sarkastisch, aufgeladen – das könnte grundsätzlich gut zu meinem Stil passen. Der Text lebt von direktem Schlagabtausch, starken Figuren und einer gut eingespielten Beziehung zwischen Meiling und Tao. Auch das Worldbuilding (Masken, Drachen, Auguren) bringt Potenzial mit, erinnert ein wenig an ein modernes Asia-Fantasy-Setting mit militärisch-höfischem Einschlag.
Aber: Der Text will sehr viel auf einmal – Humor, Erotik, politische Intrige, Magiesystem, innere Zerrissenheit, knisternde Blicke – und das alles in sehr engem Takt. Dadurch wirkt vieles ein wenig gewollt cool, dialoglastig und klischeegepolstert (Stichworte: bad boy, starke Kämpferin, hitzige Spannung beim Ausziehen, verbotene Anziehung). Ich habe das Gefühl, das Buch möchte mich permanent anfunken, statt mich hineinzuziehen. Für mich persönlich ist das zu viel Oberfläche, zu wenig Tiefe.
Fazit: Wenn ich Lust auf eine explosive Mischung aus prickelnder Anziehung, Intrige und Fantasy-Setting mit vielen Kontrasten hätte, könnte ich mal reinlesen. Aber Stand jetzt ist mir das Ganze zu laut, zu gestylt, zu sehr auf Effekt geschrieben. Da fehlt mir der leise Sog zwischen den Zeilen.
Aber: Der Text will sehr viel auf einmal – Humor, Erotik, politische Intrige, Magiesystem, innere Zerrissenheit, knisternde Blicke – und das alles in sehr engem Takt. Dadurch wirkt vieles ein wenig gewollt cool, dialoglastig und klischeegepolstert (Stichworte: bad boy, starke Kämpferin, hitzige Spannung beim Ausziehen, verbotene Anziehung). Ich habe das Gefühl, das Buch möchte mich permanent anfunken, statt mich hineinzuziehen. Für mich persönlich ist das zu viel Oberfläche, zu wenig Tiefe.
Fazit: Wenn ich Lust auf eine explosive Mischung aus prickelnder Anziehung, Intrige und Fantasy-Setting mit vielen Kontrasten hätte, könnte ich mal reinlesen. Aber Stand jetzt ist mir das Ganze zu laut, zu gestylt, zu sehr auf Effekt geschrieben. Da fehlt mir der leise Sog zwischen den Zeilen.