Gefährliches Klassentreffen im Licht der Mitternachtssonne.

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fönbo Avatar

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Camilla Sten versteht es meisterhaft, von der ersten Seite an ein Gefühl tiefer Unruhe zu verbreiten, das einen sofort in das kühle, skandinavische Setting zieht.

Die scheinbare Harmonie zwischen den Frauen bekommt schon bei der Ankunft erste Risse, was eine beklemmende Atmosphäre der Ausweglosigkeit auf der isolierten Insel erzeugt.

Der direkte, schnörkellose Schreibstil unterstreicht die psychologische Spannung zwischen den Charakteren, von denen jede eine dunkle Agenda zu verfolgen scheint.

Die Dynamik der Gruppe wirkt so authentisch, dass man sich fast wie ein ungebetener Gast fühlt. Sten spielt geschickt mit Erwartungen und nutzt die Naturkulisse Schwedens als bedrohlichen Charakter.

Es ist kein typischer Thriller, sondern ein psychologisch tiefgreifendes Kammerspiel. Nach diesem Einstieg steigt die Spannung darauf, wie die Situation auf der Insel vollends außer Kontrolle gerät.