Spannungsgeladener Einstieg, der viel verspricht
Das auffallende Cover hat mich sofort verleitet, die Leseprobe zu öffnen und ich war direkt in der Stimmung des Romans gefangen. Besonders auffällig ist der starken Kontrast zwischen den Zeitebenen. Der brutale und sehr physisch geschilderte Auftakt wirkt wie ein klassischer Slasher, während die Gegenwartshandlung eher die Züge eines psychologischen Kammerspiels trägt. Besonders gelungen finde ich bis hierher die Charakterisierung von Tessa: Ihre Mischung aus Selbstverachtung und professioneller Obsession macht sie zu einer interessanten, wenn auch gebrochenen Anti-Heldin.
Die Isolation der Insel und das Verbot von Smartphones im Yoga-Retreat werden als klassische Thriller-Elemente eingesetzt, um ein Gefühl der Ausgeliefertheit vorzubereiten, dem man auch als Leser nicht entkommt. Die Frage, wie die Tragödie von damals mit der neuen Feier zusammenhängt, erzeugt einen starken Sog, sodass ich unbedingt weiterlesen möchte!
Die Isolation der Insel und das Verbot von Smartphones im Yoga-Retreat werden als klassische Thriller-Elemente eingesetzt, um ein Gefühl der Ausgeliefertheit vorzubereiten, dem man auch als Leser nicht entkommt. Die Frage, wie die Tragödie von damals mit der neuen Feier zusammenhängt, erzeugt einen starken Sog, sodass ich unbedingt weiterlesen möchte!