Bekanntes Schema mit nettem Schreibstil
Worum geht’s?
Eigentlich wollten Anneliese und ihre Freundinnen lediglich ihren Junggesellinnenabschied auf einer kleinen Schäreninsel feiern. Ihre Freundin Tessa ist jedoch nicht nur Journalistin, sondern auch fest entschlossen, einen mysteriösen Vermisstenfall, der sich vor zehn Jahren auf der Insel ereignet hat, aufzuklären. Zwischen Yoga und Sektfrühstück tun sich plötzlich Abgründe auf – und die Freundinnen können sich nicht mehr sicher sein, wer nicht vielleicht doch ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt.
Meine Meinung:
Das Szenario dieser Geschichte war für mich zwar ehrlicherweise nichts Neues mehr, bei spannenden Plottwists muss das Rad für mich aber tatsächlich auch gar nicht unbedingt neu erfunden werden, um beim Lesen richtig Spaß zu machen. Dieses Buch hat mich trotz der eigentlich sehr vielversprechenden Ansätze dann aber leider eher ein bisschen enttäuscht, auch wenn ich durchaus Potenzial für diese Autorin sehe.
Gut gefallen hat mir nämlich bis zum Schluss vor allem der Schreibstil, der die Defizite bei Handlungs- und Spannungsbogen für mich zumindest etwas ausgeglichen hat. Nichtsdestotrotz hat mich vor allem gestört, wie lange es insgesamt gedauert hat, bevor überhaupt wirklich etwas passiert.
Das Setting der Schäreninseln hat mir zwar gut gefallen, den insbesondere durch die sehr detaillierten Beschreibungen findet man sich sehr gut zurecht und kann sich sehr bildlich vorstellen, wo sich die Handlung eigentlich abspielen soll. Mit der Zeit wurden mir die Beschreibungen und relativ belanglosen Ereignisse aber leider etwas zu viel des Guten, denn wirkliche Beklemmung oder ein Gefühl von Bedrohung wollte sich bei mir dadurch überwiegend nicht einstellen.
Auch die Figuren waren meiner Meinung nach etwas zu viele, um mich wirklich emotional auf die unterschiedlichen Charaktere einlassen zu können. Besonders viel Raum konnten die einzelnen Figuren dabei ohnehin nicht einnehmen, mir persönlich fiel es so dann allerdings auch eher schwer, mich überhaupt näher mit ihnen beschäftigen zu wollen.
Somit stand ich schlussendlich vor dem Dilemma, dass ich zwar bis zur Auflösung durchhalten wollte und das Buch nicht in irgendeine Ecke gepfeffert habe, gleichzeitig aber nicht ganz so viel Freude beim Lesen hatte, wie ich es bei einer etwas anderen Umsetzung vielleicht hätte haben können. Für mich persönlich muss definitiv nicht das Rad neu erfunden werden, um eine unterhaltsame Zeit beim Lesen zu verbringen, diese Geschichte wurde mir aber ehrlicherweise zu vorhersehbar und mit zu wenig Spannung erzählt, um mein Interesse wirklich langfristig binden zu können.
Fazit:
Auch unabhängig von der Verwandtschaft der Autorin halte ich sie durchaus für talentiert, dieses Buch war für mich aber leider nicht ganz so überzeugend, wie ich es mir gewünscht hätte. Das volle Potenzial der Geschichte sehe ich daher ehrlicherweise nicht ausgeschöpft, anderen Büchern der Autorin würde ich aber trotzdem noch eine Chance geben wollen.
Dafür gibt es noch knappe drei Bücherstapel von mir.
Eigentlich wollten Anneliese und ihre Freundinnen lediglich ihren Junggesellinnenabschied auf einer kleinen Schäreninsel feiern. Ihre Freundin Tessa ist jedoch nicht nur Journalistin, sondern auch fest entschlossen, einen mysteriösen Vermisstenfall, der sich vor zehn Jahren auf der Insel ereignet hat, aufzuklären. Zwischen Yoga und Sektfrühstück tun sich plötzlich Abgründe auf – und die Freundinnen können sich nicht mehr sicher sein, wer nicht vielleicht doch ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt.
Meine Meinung:
Das Szenario dieser Geschichte war für mich zwar ehrlicherweise nichts Neues mehr, bei spannenden Plottwists muss das Rad für mich aber tatsächlich auch gar nicht unbedingt neu erfunden werden, um beim Lesen richtig Spaß zu machen. Dieses Buch hat mich trotz der eigentlich sehr vielversprechenden Ansätze dann aber leider eher ein bisschen enttäuscht, auch wenn ich durchaus Potenzial für diese Autorin sehe.
Gut gefallen hat mir nämlich bis zum Schluss vor allem der Schreibstil, der die Defizite bei Handlungs- und Spannungsbogen für mich zumindest etwas ausgeglichen hat. Nichtsdestotrotz hat mich vor allem gestört, wie lange es insgesamt gedauert hat, bevor überhaupt wirklich etwas passiert.
Das Setting der Schäreninseln hat mir zwar gut gefallen, den insbesondere durch die sehr detaillierten Beschreibungen findet man sich sehr gut zurecht und kann sich sehr bildlich vorstellen, wo sich die Handlung eigentlich abspielen soll. Mit der Zeit wurden mir die Beschreibungen und relativ belanglosen Ereignisse aber leider etwas zu viel des Guten, denn wirkliche Beklemmung oder ein Gefühl von Bedrohung wollte sich bei mir dadurch überwiegend nicht einstellen.
Auch die Figuren waren meiner Meinung nach etwas zu viele, um mich wirklich emotional auf die unterschiedlichen Charaktere einlassen zu können. Besonders viel Raum konnten die einzelnen Figuren dabei ohnehin nicht einnehmen, mir persönlich fiel es so dann allerdings auch eher schwer, mich überhaupt näher mit ihnen beschäftigen zu wollen.
Somit stand ich schlussendlich vor dem Dilemma, dass ich zwar bis zur Auflösung durchhalten wollte und das Buch nicht in irgendeine Ecke gepfeffert habe, gleichzeitig aber nicht ganz so viel Freude beim Lesen hatte, wie ich es bei einer etwas anderen Umsetzung vielleicht hätte haben können. Für mich persönlich muss definitiv nicht das Rad neu erfunden werden, um eine unterhaltsame Zeit beim Lesen zu verbringen, diese Geschichte wurde mir aber ehrlicherweise zu vorhersehbar und mit zu wenig Spannung erzählt, um mein Interesse wirklich langfristig binden zu können.
Fazit:
Auch unabhängig von der Verwandtschaft der Autorin halte ich sie durchaus für talentiert, dieses Buch war für mich aber leider nicht ganz so überzeugend, wie ich es mir gewünscht hätte. Das volle Potenzial der Geschichte sehe ich daher ehrlicherweise nicht ausgeschöpft, anderen Büchern der Autorin würde ich aber trotzdem noch eine Chance geben wollen.
Dafür gibt es noch knappe drei Bücherstapel von mir.