Düstere Geheimnisse auf einer schwedischen Insel
Der Klappentext von Bachelorette Party hat mich sofort angesprochen: Vier Freundinnen wollen einen Junggesellinnenabschied auf einer abgelegenen schwedischen Insel feiern. Das klingt erst einmal idyllisch, doch schnell wird klar, dass hinter dem Wochenende mehr steckt - denn die Journalistin Tessa erinnert die Insel an einen alten Vermisstenfall. Als die Gruppe plötzlich von der Außenwelt abgeschnitten ist und eine Teilnehmerin tot aufgefunden wird, eskaliert die Situation immer weiter.
Das Cover passt perfekt zur Geschichte, weil es direkt dieses Gefühl von Einsamkeit und geheimnisvoller Atmosphäre mit einem Looked Room Setting auf der einsamen Schäreninsel Isle Blind vermittelt.
Camilla Sten hat einen Schreibstil, der angenehm flüssig und locker zu lesen ist, aber auch die Spannung langsam sowie konstant aufbaut. Die Kapitel sind eher kurz gehalten, sodass ich schnell durch die Geschichte gekommen bin. Oft enden sie an spannenden Stellen, weshalb ich immer wissen wollte, wie es weitergeht.
Auch die wechselnden Perspektiven sind gelungen, weil lange offen bleibt, wem ich überhaupt vertrauen kann. Ich erfahre erst nach und nach mehr über die einzelnen Frauen und merke schnell, dass innerhalb der Gruppe längst nicht alles harmonisch ist. Alte Konflikte, verletzte Gefühle und Geheimnisse sorgen dafür, dass die Stimmung immer angespannter wird – greift das Buch doch Themen wie Schuld, der Verarbeitung von Traumata sowie Alkoholmissbrauch auf. Und die LGBTQIA+-Thematik findet ebenfalls ihren Platz in der Geschichte: Eine Protagonistin ist bisexuell, was innerhalb der Gruppe immer wieder zu unangenehmen, aber glaubwürdigen Gesprächen führt. Weshalb das Buch – meiner Meinung nach - eher für erwachsene Leserinnen und Leser geeignet ist.
Insgesamt fand ich die Charaktere spannend aufgebaut, lebendig und individuell gestaltet. Besonders Tessas Gefühle und Reaktionen konnte ich gut nachvollziehen. Bei einigen Nebencharakteren fiel es mir zwischendurch allerdings etwas schwer, den Überblick zu behalten, da sie nur kurze Auftritte haben. Wirklich gestört hat das den Lesefluss jedoch nicht, weil der Schwerpunkt klar auf der spannenden Handlung liegt.
Zusammenfassend hat mir das Buch gut gefallen, weil es kein blutiger Actionthriller ist, sondern eher von seiner atmosphärischen Spannung, den zwischenmenschlichen Konflikten und den düsteren Geheimnissen lebt.
Das Cover passt perfekt zur Geschichte, weil es direkt dieses Gefühl von Einsamkeit und geheimnisvoller Atmosphäre mit einem Looked Room Setting auf der einsamen Schäreninsel Isle Blind vermittelt.
Camilla Sten hat einen Schreibstil, der angenehm flüssig und locker zu lesen ist, aber auch die Spannung langsam sowie konstant aufbaut. Die Kapitel sind eher kurz gehalten, sodass ich schnell durch die Geschichte gekommen bin. Oft enden sie an spannenden Stellen, weshalb ich immer wissen wollte, wie es weitergeht.
Auch die wechselnden Perspektiven sind gelungen, weil lange offen bleibt, wem ich überhaupt vertrauen kann. Ich erfahre erst nach und nach mehr über die einzelnen Frauen und merke schnell, dass innerhalb der Gruppe längst nicht alles harmonisch ist. Alte Konflikte, verletzte Gefühle und Geheimnisse sorgen dafür, dass die Stimmung immer angespannter wird – greift das Buch doch Themen wie Schuld, der Verarbeitung von Traumata sowie Alkoholmissbrauch auf. Und die LGBTQIA+-Thematik findet ebenfalls ihren Platz in der Geschichte: Eine Protagonistin ist bisexuell, was innerhalb der Gruppe immer wieder zu unangenehmen, aber glaubwürdigen Gesprächen führt. Weshalb das Buch – meiner Meinung nach - eher für erwachsene Leserinnen und Leser geeignet ist.
Insgesamt fand ich die Charaktere spannend aufgebaut, lebendig und individuell gestaltet. Besonders Tessas Gefühle und Reaktionen konnte ich gut nachvollziehen. Bei einigen Nebencharakteren fiel es mir zwischendurch allerdings etwas schwer, den Überblick zu behalten, da sie nur kurze Auftritte haben. Wirklich gestört hat das den Lesefluss jedoch nicht, weil der Schwerpunkt klar auf der spannenden Handlung liegt.
Zusammenfassend hat mir das Buch gut gefallen, weil es kein blutiger Actionthriller ist, sondern eher von seiner atmosphärischen Spannung, den zwischenmenschlichen Konflikten und den düsteren Geheimnissen lebt.