EIn Thriller mit viel Luft nach oben

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biene101 Avatar

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Camilla Sten hat diesmal als Schauplatz eine abgelegene Schäreninsel gewählt. Eine Gruppe von Frauen kommt zu einem Junggesellinnenabschied zusammen, Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Schnell ist klar, dass hier Geheimnisse, Konflikte und Neid und Misstrauen eine große Rolle spielen werden.
Ein Plus ist die Atmosphäre der Insel. Die Abgeschiedenheit, mangelnde Fluchtmöglichkeiten und eine unterschwellige Bedrohung sind gut gelungen.
Ein Minus sind die Charaktere, die alle blass bleiben, obwohl die Story ja von den Beziehungen der Figuren untereinander lebt.
Die Story spielt in zwei Zeitebenen, 2012 und 2022, bei dem vier verschwundene Frauen eine Rolle spielen. Die Handlung wirkt insgesamt sehr konstruiert und das Ende wird dann doch sehr kurios, damit die Auflösung einigermaßen plausibel wirkt.
Insgesamt ein Buch mit sehr niedrigem Spannungslevel und einer Auflösung mit großen Schwächen.